Von Dein Heiligen Vincenß von Ferraris. zh.5
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versöhnen gefolget/lnit so stren-gen Büß-Wersten/und hartenGejßlen / daß das Fleisch vorn«erb ledig/an den Kleydern ge-klebet.
lNein v-mascenL s Allß diseMWest du / wie grossen Nutzenvifer eyfferige Heilige Mannmit seinen Predigen an allenArchen habe geschaffet/ darfürM GOtt billich sollest danckm/UndJhnne bitten/daß Er allzeitMche eyfferige Vinccnnor undPrediger sende/welche die boß-vaffre Welt bekehren/ und für-nemblich dein hartes unbußfer-"ges Hertz erweichen wolle / da-Mft du dermahleinist würdigeWchte der Büß thuest. ( 2 )Über dise Materi mache dir nochMehrere Gebansten.
( 2 ) karrrii.z.v.8.
Der dritte Punct.
AEp so vilc»t predigen / und. grosser Mühe und Arbeit/§^kIhtne Vincenriu« ohneZweif-r" Nach dem E/ernpel viler Pre-Mer/an Speiß/Transt/lrnd an-^Aen Lelbs-KonUichkeiten wohlMegen lassen. Nein/nein/mein, 2kriL5ccnä! dann neben der Hei-den Regul und T)rdens-Sa-^Wgen/die Er streng hielte/ hat
Er niemahlen Fleisch gessen/undviertzig Jahr lang bestandig/dieSonntag außgenommen/ strenggefastet; sein Bethlein ist einwenig besser/als die harte Erdgewesen / hat sich von Kindheitauf/ alle Nacht grausamb ge-geißlet/ oder wegen Kranckheikvon anderen sich geißle» lassenohn alle Barmhertzigkeit. Sei/neÄleyder/und was Er vonnö-then gehabt / ist gar gering/ undschlecht gewesen/ und was Jhmegeschenckt worden/hat Er unterdie Armen außgetheilt. Hatalso durch sein gantze Lebens-zeit ein vil strengers und BnWfertigers Leben geführt/ als d^.'gröste zu aller Peyn irnd Marterverdambte Sünder.
U)aim du schon / mein Drmr-scens! zu so hochem Ambt nichtberuffen / und hiemit villeichtailch zu so strengem / und voll-kommenem Leben nicht verbun-den bist/erforsche dichdannoch/ob du dich durch deine Faultest/und Hinlaßigkeit nicht untaug-lich machest zu deme/was du tön-test und sollest thuen ? Überdas / ob du dich auch zu deme/das du thuest / mit solchen Tu-genden/ und Frombkeit deß Le-bens bereitest/daß du kaust hof-Xx fen/