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Betrachtung
Gottes / (r) welches sonst keinEvangelist gethan; deßwegenJhnne Johannes für den Erstengezehlt. (b) Das erste Thier/sprach Er / war gleich einem Lö-wen/ nemblich Marco.
Wünsche Glück dtsem Heili-gen Jünger / daß Er durch dieLehr Petri seines Meisters sovil zugenommen/daß Er ist wür-dig worden das Heilige Evange-lium zuschreiben/ und daß selbi-ges in der Kirchen G-Ottes sohoch geschätzt/uud angenommenist worden. Ach mein D-maKe-ri»Marcus wäre von denGläu-bigen sehr hoch angesehen / unddannoch ist Er sehr demüthiggewesen/und hat sich gering ge-schätzt/ und wir erheben uns/sobald nur etwas Gutes durchrms geschicht; und warumb? alsweil wir noch kein Demuth/undkein rechte Tugend haben/ dieuns auf dem Fuß folgen wurde/wann wir nur gedruckten/waswir auß uns sechsten sind?
Mem Osmascena ! GkdeNcke/Wie hoch/ und vil wir alle ver-bunden disem Heiligen Evange-listen/der uns durch das HeiligeEvangelium beschrieben das Le-ben/und die schönste nutzlichisteLehren Khristi JEsu/ vermitt-
lest deren wir mögen erlangendie schon so lang den Heydenhersagte Seeligkeit. Erkenntdise Gnad/ und mache dich dtpselbigen fähig.
(a) Mrci c. r. v. r. (lr) /^ocrl»4.V.7.
Der andere Punct.
gHEkrachte/daß weilen Marctts^sovil anWeißheitundEstand / anFrom-und Heiligtenzugenommen / hab Jhnne Mtrus geschickt/den Heyden da»Evangelium / welches Erschrieben/zu verkündigen/und 1»predigen. Und obwohlen Ekallenthalben grossen Nutzensschaffet/ habe absonderlick) Mxandria/ und gantz Egypten n^gen seinem Predigen/urw Fron^
kett deß Lebens/sich dergestalt^
dem süssen Joch deß HeiligenEvangeltj untmvorfftn/daß
schier alle ein sehr hart / Estrenges Leben angefangen/Eseiner Jünger der meistein die Einodinen sich begeWbiß in z. 4. 5. ja 6. Läg ^Gpeiß genossen/ und in stlEStrengheit gelebt/daß Sie Egeschunen Engel als MenW'zu seyn. ^
MeinvrmrscenL! DU^kve^
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