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Seelen-Wayd für die Schäflein Christi, welche Hunger und Durst haben nach der Gerechtigkeit : auf welche geführt wird Damascena, oder jede den Weeg der Vollkommenheit new-antrettende Ordens-Person, in Betrachtung der vornembsten Heiligen Gottes Tugend und Leben / durch P. Michael Lang, Capitularen zu Einsidlen, dess Heiligen Benedicti Ordens. Erster Theil.
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3^ Betrachtung

schalten. Ergibt dich danngantz und gar zu dem Dienst dt-ser Hetltgisten Mutter/so tvirstdu / und alle die Deinige glück-seelig leben.

Betrachte/ daß Hieocioncu,

der Vatter / und LmclißLräi, dieMutter/ sehr sorgfältig seyen ge-wesen für disen Ihren Jung-frawlichen Brautigamb Ma-ri»/ welcher/damit Er nicht ver-führt wurde/ m dem Vatterli-chen Hauß unter so vilen Be-dienten/und in der Liebe Gottesund Maria mehr und mehr thä-te zunehmen/uttd wachsen/habenSie Ihnne der Welt entzogen/und den Benedictiner-Mönchenin dem Kloster Zell anvertrawet.

Mein l>LMLlccnLl Betrachte/undbewenne mit Zähern/daß soosst die lieve Unschuld/und etwa«ein fromb unschuldiges Kind/als ein köstliches Perletn denSchweinen/und den «»keuschenWelt-Menschm wird vorge-worffen. Disem Unflath wanndu entzogen / sage GOtt demHErrn demüthigrsten Danck/lebst du aber annoch in einer Ge-fahr / fliehe selbige auch widerden Willen deiner Elrercn/undbegibedich in dieSlcherheit/da-mtt du Gott/Mari»/und deiner

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Seelen Heyl fönnest abwarten;Dann/versorgen die Welt-Merir isehen ihr Silber und Gold/len und Edelgestein / damit ßtchnen nicht geraubet werden/wie vilmehr sollen sie versorgtdie Unschuld ihrer sieben Kn^ !dern 2

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Betrachte/daß gleichwie Jor

seph der keusche Gesponß Marir

in dem Hauß Nazareth in bestTugenden sehr habe zugenomen/also habe auch Ihr Iungfratv/sicher Brautigamb kobcrws i«dem Kloster Zell solchen Forl^gang m Tugenden gemacht/ daßEr bald in seinem Kloster ei«Prior / nach etlichen Jahre«aber / wegen seines ruchtbahre«frommen Wandels erstlichooclorensischer/ und letztlich ^sismLnsischer Abbt seye erwähnworden.

tNei»r OLMiücenLt So begirk

dich gantz vollkonunen ltt oe«Schutz Mari»/und zweifle nu/daß wann du wie kobermr dasdeinige wirst thun/ in dengenden nicht allein werdestnehmen / sonder auch andern Z«einem Exempel der Tugend Eleüchten/nach deme wir allelen trachten.

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