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Betrachtung
wenigist ein fromb-unstraflichesLeben/ und widersetze dich nie-mahlen/ weder mit Worten nochmit Wercken/wann deine Obe-ren was Guts ordnen / und dieMißbrauch abschaffen.
Betrachte / daß diser HeiligeMann mit seiner Gesellschafft/hie Cr im Kloster tvioUlmo ansich gebracht / erstlich in demBlßthumb ^rngrcr sich hab ni-derlassen wöllen/und ein Klosteraufbawen/von dannenaber seyevertrieben worden; Darnachhab Er sich begeben in das Stifftekslonr an das Orth Kistertzgenannt/allda Er und sein gebe-nedeyte Gesellschafft mit grosserMuhe und Arbeit/ mit Wtder-sprechung und Verfolgung nichther Weltlichen allein/ sondernoch vilmehr der Geistlichen/das Fundament zu emem neuenGeistlichen Leben gelegt.
Mein vsmLiccnL ! Auß disemsihest du abermahlen/ daß diegute Fürnehmen ohne Wider-warttgkeit/und ohne Muhe undArbeit nicht können Werckstelltggemacht werden/und daß wannschon die gantze Welt sich Ihnenwidersetze/ dannoch endlich einenglücklichen Fortgang gewinnen/wann man pur anders nichts
als die Chr GOttes / und dckSeelen Heyl suchet; und dtp
soll dichMich trösten/daß wankt
du wegen deinen guten und Heuligen FürnehmenverfolgetwMnur desto grösser« VerdteBwerdest haben.
(a) Uom.r.v. f.
Der dritte Punct.
NE«ochtc/das! weile» der Heil-
koberrur diser seiner kleinenHeerd täglich die Regul deßHeil. Vatters Benedtcti ließvorlesen / seye es Ihnen sehr EHertzen gegangen/daß Sie unsandere Mönch nicht thaten lebennach der Heil. Regul/ und tvaSie es öffentlich zu thuen ver-sprochen.
Mein OzmatcenL ! Gehk ^
nicht allzeit ein Stich ins HerUso offt du hörest lesen dte NeWund Satzungen deines Heiligen-Ordens? So erinnere dich/",du haltest/ was du zu thun vAsprochen; Und weil du aEmehr und mehr nach derkonunenheit zu trachten verbüßden / sag ntcht mehr mit jetUFaulen: Es istgenug/wanu^in dem Kloster lebe / wie rey^gefunden/dann der also redt ^
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