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Don der Heiligen Jungftawm Mharina von SeniS. z8/
Betrachtung
Auf daö Fest der HctllgmWngfrawm
Katharina von Gents.
Der erste Punct.
gerächte/ wie die Heilige'.Jungfraw Lathartna von^Jhrer Kindheit an/ sichhabe beflissen der Reinigkeit^etbs und der Seelen; Solcheben Tag Ihres Lebens zu behal-ten/habe Sre sich gleich in demwenden Jahr Ihres Alters mitMrifto JEsu vernmhlet / unddas Gelübd der Keuschheit ge-than. Wie angenehm aberMtt dem HErrn dtser IhrEyffer seye gewesen/hat Er ge-Uugsamb bezeugt durch die schöne^Schnee-weisse Tauben/wel-^e Ihr Herr Vatter auf dem^aupt seiner bettenden Tochterbesehen; Noch vtlmehr aber^urch we vilfältige Gemein-Mafft/ die Sre gepflogen mit^yrem liebsten Gesponsert / der^hro so gar einsmahl das HertzW dem Leib genommen/ undAo darfür das Seinige ge-geben/ sprechend: Tochccr! für
dein Hertz hast du das Meine; (s)Dahero Sie von selbtger Zeitan / Ahristo JEsu pflegte zu sa-gen : Mein Gejponß ! Ich besihleEuch «nein Hertz. Mit welchemEr hat wollen erfüllen/was Erschon längsten versprochen / daßdie jenigen ein grosse Gemeim-schafft mit Gott haben werden/die eines reinen und keuschenHertzens werden seyn: Gceligsind / die eines reinen Hertzens sind/(b) sagt Er/ dann Sie werdenGott anschawen. Er hat zwarden Armen im Geist versprochendas Reich der Hnnmlen; denSanfftmüthigen die Besitzungdeß Erdreichs; den Weynen-den Trost; den BarmherzigenBarmhertzigkeit; andererr an-dere Gaaben und Gnaden/durchwelche Sie können kommen zurGeniessung GQttes; Aber zuBezeugung/wie hoch Er schätzedie Reinigkeit Leibs und dert^cc 2 Seelen/