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Von der Erfindilng deß Heiligen §reützes. 4r5
^lrä) das Zeichen deß Sohns deßkNcnfchen nn Hinrmcl erscheinen/
nenMch das Heilige Kreütz;Aber nach Meynung deß Heüi-TenAhrysostomi/ vilschetnbah-br utto herrlicher als die Sonn/Und den Guten zwar zum Trost/ven Bösen aber zum Schröcken.und wie wirst du es alsdannMschauwen'! Ach! mit großemTrost / weil du setz das Hreützlleb haft/ mit selbigem wider dei-Ue Feind ftreitteft/ und obsigest/auch IEfum deinen Gecreühlg-^mit keiner/ auch läßlichenUnd freywtllig beleydigest.Atte disen deinen liebsten IE-MM/ daß Er dir die verharrlicheDnad Lebenslänglich verleyhenivvlle.
, Helena mit hundert und einund vmtzjg der alleraelehrttstenx»nden zum wahren Glauben be-M't / und von Sylvestro demFabsten getaufft/hatte nicht ge-"Ngere Liebe zum Heü. Kreütz11 ^ Ihr Sohn Konstantinuö;Mn solches zu bekommen/ist SieeinHlmnrlische Hffenbah-^ bewögt/ nach Jerusalemo und nach vil angewend-und Arbeit / an demHeyden die Bild-n ver Mgottm Venus aufge-
richt/lassen graben/ drey Areützegefunden/sambt dem Tittel rmdNageln/aber so weit von denKreützern/dasi man nicht kündtewissen/zu welchem sie gehörten.
Erwegc Erstlich / Wte Vil dasgute Exempel vermöge/msonder-heit grosser Stands-Persohnen.Helerta/dife Iuden/und noch viltausend andere / sind durch dasgute Exempel dises frömmeltKayscrs Konstantint bewögt/Katholisch worden. Helena in-sonderheit trüge nicht geringereLiebe zum H.iligen Kreütz / alsIhr Herr Sohn; und solches zufinden/ hat Sie vil Kösten/grosseMühe und Arbeit anaewendt.Ist dir / mein Osm-iccnL dißExempel vllleicht zu gering/ sostelle dir noch über das vor Au-gen den Sohn GOttes selbsten/welcher vom hochen Himmelherab gestrgen/ alles angespan-net/damlt Er das Krentz möchtefinden / und an selbigem sein Le-ben enden. Es ist also nichtgenug / daß wir einfältig dasHeilige Kreütz .Christi JESUlieb haben / sonder müssen selbi-ges noch über das suchen / undnach ihtne ein Verlangen tragen.Aber / ach! wie vil tausend er-schrocken/ fliehen/und verbergen