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Seelen-Wayd für die Schäflein Christi, welche Hunger und Durst haben nach der Gerechtigkeit : auf welche geführt wird Damascena, oder jede den Weeg der Vollkommenheit new-antrettende Ordens-Person, in Betrachtung der vornembsten Heiligen Gottes Tugend und Leben / durch P. Michael Lang, Capitularen zu Einsidlen, dess Heiligen Benedicti Ordens. Erster Theil.
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439
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Von dem Heiligen Bisihoff von Naziantz. 439

Lchr-Iüttger also hat zugenom-men rn guren Sitteu/uud in derFrombkeit/daß Gott Mine aufdem Meer aus Leib- und Lebens-Gefahr errettet / da Er verspro-chen/ sich tauften zu lassen / unddie Tag seines Lebens in demDienst Gorres anzuwenden.

Betrachte Erstlich/ wie die Be-gierden / und gethane Verspre-chen so wohl diser Heiligen Mut-ter / als deß frommen Knabennhr vEommen müssen gewesenKyn/daß Er die Mutter so balderhört/und den Knaben auß ei-ver so Augenscheinlichen Letb-und Lebens - Gefahr erlediget;M aber du hingegen m deinemMitten und Beehren oM unddU nicht erhört wirst/glaube daßtttn ändere Ursach seye/ als weil^etn Verlangen nicht einfältigpur und allein nach dein Willen^Httcs gerichtet gewesen/ undoeln eigner Will sich hab darein^wischt.. So enrschlreffe dich/'U6 künfftig deine Merck durch7 'Ue gute Meynung vollkommenvernchrui ; hoffe alsdannGort/ deine Begierdeli wer-.en von Gott auch erhört wer-u/wunn sie zu deiner Seelenseyn werden.

Betrachte, zum Andern / wie

Gregorins zu Athen mit demHeil. Basilio gestudiert/ grosseFreündschafft mtt Ihlne ge-macht / und beyde mit einemfrommen und Hciltgeu Wandelhaben geleuchtet.

vLiuLlccnL l Erfreüwe dich/wann du m deimr Jugend nntguter Gesellschasst bist arrfge-wachsen / und ist es nicht gesche-hen/lasse dir es leyd seyn/undbefleiße dich noch gleich jetz/undnicht erst Morgens/ so vil esdein Stand zulasset / frömmererGestllschafft/und eines frommenLebens/ zu deme wir alle verbun-den. Hingegen meyde und flie-he alle GeMlschafft/die du erken-nest Gott und der Seelen Hcylzuwider zu seyn/wie gethan derHeil. Gregorius/ der Julianumden Abtrünnigen schon in seinerJugend geflohen / kein Gemein-sthasst mit Jhme wolte haben/auch seinen lieben Bruder K»sa-rtum von ihme abweiidrg ge-macht/ weit Er auß seinen Sit-ten erkannt / was auß Jhme zuseiner Zeit wurde werden.

llain»ii.enä!. Vil haben denSchein einer Frornbkeit/ inwen-dig aber voller Boßheit stecken/wie Juliamrs auch geweftn/undteyder'! noch heutiges Tages

der-