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Er für einen Ketzer außgeruffen/und bey dem PabstlichenStuhlverklagt ist worden/ daßEr allerL)rthen das Volck ermähnet/den Allerheillgisteu NahmenJEfus zu verehren / und anzu-betten; aber eben bist Wider-rwa ri igkeitenhat der Heü.Mannmit so starckmüthiger Gedultüberwunden/und serneFeind mitsolchem Verstand zu schändengemacht/daß Er nicht allein unsschuldiaerkennt/ sonder der Hei-ligiste Nahmen JEßls durchIhnne allenthalben nur destoGlorwürdiger außgebreitet istworden.
Mein D-malcenL ! Betrach-te / wie Berna rdinus in disenseinen Widerwärtigkeiten sichtheils sehr habe betrübt/ fürch-tend/ die Ehr Gottes/ und derSeelen Heyl möchte wegen derBoßheit der Kcher/ und seinerWidersacher Schaden leyden/theils aber sich habe erfteuwet/weil Er würdig geachtet wor-den/für den Nahmen JESUSchmach zu leyden. Also/meinOamascena ! lebe auch wohl ge-trost / wann du all dein Thunund Lassen in einem guten Ge-wissen gegründet / zur Ehr Got-tes/ und deiner Seelen Heyl
Betrachtung
verrichtest/ und deßwegen mussverfolget werden.. Hingegensollest dich nicht weniger bereu-ben/wanudu West/das andere/auß böftm Willen wider dieEhr GÖttes/ und der SeelenHeyl handle«. So betrübe dichmcht/wann andere Guts thun/sonder erfreüwe dich / wann dieEhr G-Ottes/ und der SeelenHeyl befürdert wird. Washast dubißhero gethan/und wiehast du dich in vifer Sach ver-hallen ? Insonderheit macheauch einen Gedancken / wie duden Heylwerthisten / Hochheilt-gisten NahmenJEsus in Ehrenhabest gehabt ? was für Ehr dN
Jhme habest angethan/und wasdu indaskünfftig thun wollest'
Endlichen/da der'Heil.MaNN
bey seinen Leb-Zeiten mit gro-ster Demuth drey Bißthümber.Siena/ Ferrara/ und Urbuwaußgeschlagen/und mit höchst//,Gedult allerhand Widerwär-tigkeiten biß über das drey uns
gestanden/ überfallt Jhnns öAquila eilte Kranckheit / a^Jhme Lölestinus der He'MPabst erschunen/ und gesas^daß Er bald sterbenwerve/^