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Seelen-Wayd für die Schäflein Christi, welche Hunger und Durst haben nach der Gerechtigkeit : auf welche geführt wird Damascena, oder jede den Weeg der Vollkommenheit new-antrettende Ordens-Person, in Betrachtung der vornembsten Heiligen Gottes Tugend und Leben / durch P. Michael Lang, Capitularen zu Einsidlen, dess Heiligen Benedicti Ordens. Erster Theil.
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Betrachtung

HErr selbsten hat dise Mttelergnffen/ ehe Er das Predig-Ampt angefangen/ mit welchenErunsgelehrt/fagt lansemus, (d)daß wir erst alsdann recht taug-lich seyen andere zu bekehren/wann wir durch vilfalttge Ver-suchungen probiert / überwun-den / und kein Verlangen mehrtragen nach den Wollüsten/ey-telcn Ehren/ und Relchthumbeudiser Welt; welche Mittel Phi-lippus mit höchstem Nutzen fei-ner / und viler grossen Sündernin sehr hochem Staffel erreicht.

Mein vamsiccns l du lebest ineinem Kloster / oder auf derWelt / must du deinem Berufnachzukommen / die Mittel er-griffen/ und zwar die jenige/welche dir dein Heil.Reaul/undEvangelische Lehr vorschreiben.Gehe in dich seibsteu/und erfor-sche dich / ob du es habest ge-than 2 Es werden dein täglicherWandel/ dein Demuth/ Gehor-sambe / Abbruch in Speiß undTranck / Liebe zur ReinigkeitLeibs und der Seelen/vil andereZeügmrß geben / wie eyfferig dudich btßhero in deinem Berufhabest verhalten / und selbigemnachkommen seyest? Achinwie vilen stossestdunochan/nnd

wie weit bist du noch von bettiEyffer dises grossen Heiligen rSchäme dich vor Gott/und sagtdein grosse Schuld / mache direinen stetsten Fürfatz/ die Mittelzu deinem Beruf in das künsstnge ernstlicher zu ergmsten / unddas nicht erst morgens/ sondernoch heut rüste an die Fürbittdises Heil. Manns/ und grossesSeelen- Eysterers / damit / wasdu drr fürmmest/in dem Werckerfüllen mögest. Wünsche Mme auch Glück/ daß Er ein stGott-wohlgefälliges Leben ge/führt/ selbiges biß in die langeEwigkeit zu genießen.

(a) i. cormck.A.v.ry.

(k) Conc.Lcc. c.i).

Der andere Punct.

§S sagt Bernardus/ 2wann einer die Unschuld in"der Demuth vermähle / hab ^ein zweyfache Zierd der Seel^'Aber es seye ein feltzambesauf der Erden / daß einer nMeintweders die Frombkcit / unHeiligkeit verliehre/ oder andie Demuth neben der Frowkeit nicht fahrm lasse. . ^betrachte/ daß PhtllPPlw ...müthig/nnd neben derD^A.ein grosser Heiliger ftye g«^