Von dem HeiftBrichtiger Philippo Nereo. 477
dir/mein v-lMLscen-! wilst allenÜberfluß haben / und ölst nichtMieden/ wanns nicht nach dei-ner Sittlichkeit gekochet/da dochvte Natur mit wenigem zufrie-den wäre. Mache heut wem-Mens denFürsay / aussert derMahlzeit nichts zu essen/oder zu"tncleii / und seye ins künfftigd>ohl zufrieden/ wie / und wasman dir anrichtet / und auf-stellet.
Errufe xvewer yuylm
Zur Unzucht angefochten wor-den / habe Er doch seine Jung-frauwliche Reinigkert biß nachseinem Todt erhalten/und außdem Geruch alle die jenige er-kennt/ welche diftr Tugend zu-wider waren; Er habe so garnach ftwem Tötn/als man IhmÄschen / und öfflicn wolle / mitiemen Handen seine Schamb'elbst bedeckt/darmit erkennen zuMn/ wie hoch Er die Keusch-Wt liebte; wie dann durchMfft seiner Jungfrawlichen^/Migkeit vil böse Geister sindMWwjeben worden.
bp>Hrsche dich/ die Reiuigkeil/ wie du dich nach dei-Stand und Beruf verhal-
test/ so wohl mit Gedancken/Worten/und Wercken/und son-derlich in diftr oder jener Gele-genheit.
Ach mein vrmrfcenL«streitte/und lasse nichtszu / dardurch dieReinigkeit derSeelenwentgiftcnSchaden leyden möchte; Fliehealle die jenige/welche diftr Tu-gend zuwider sind.
Betrachte endlich/ viler ande-rer Tugenden zugeschweigen/daß Er dem Heil. Gebett alsoseye ergeben geweftn/dast Er diemeisteZett dannithabe verzehrt/und offt verzückt seye gesehenworden/ welches Ihme auchsolche grosse Liebe Gattes er-worben/daß Ihme wegen Über-fluß derselben / das vierdte undfünffle Ripp aufder lincken Sei-ten umb eine Faust gröss'r er-höcht und erweitert seye worden.Über das / wüßte Er die Geistertrefflich zu unterscheiden / undhabe Ihme Gott zu grossemNutzder Seelen künfftige Ding nichtverborgen/denen Er biß in seinletztes End abgewartet/welcheswäre der 26. Tag Machen 1596.
Mein Oamsscen»! Es ist nichtaußzusprechen/mit was AndachtEr sem innerliches/und Münd-liches Gebett verrichtet/und wasL)oo z für