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Seelen-Wayd für die Schäflein Christi, welche Hunger und Durst haben nach der Gerechtigkeit : auf welche geführt wird Damascena, oder jede den Weeg der Vollkommenheit new-antrettende Ordens-Person, in Betrachtung der vornembsten Heiligen Gottes Tugend und Leben / durch P. Michael Lang, Capitularen zu Einsidlen, dess Heiligen Benedicti Ordens. Erster Theil.
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495
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Von dem Heil. Norberto/Ertz-Bischoffen zu Magdenburg. 495

Ztvetffel wirst du dich ernstlich MeinDrmrKcn»! Halte alleentschließen/ (es sagen gleichwol Prediger deß Worts Gottes inandere was sie wollen/) daß du grossen Ehren / dann Sie ver-zollest thun / was du zu thun rrerten dle Stell Christi IEsil/schuldig tust. darzu der Heil. Nordertus/ und

Betrachte Erstlich /daß GOtt sein Heil. Lirden von GDtt ab-HCrr das Predig-Ampt sonderlich berußen ist worden;^eorbertt mit vnen Wunder- wie wenig aber diß grosse ArrrptKercken habe bestattiget/ und Frucht bringe/ wann es nicht^hmc sonderlich die Gnad mit- mit einem frommen^theilt / die Zweytrachtrgen zu scheu Leben begleitet wird / sehen^'oettügen. Zum Ander» / hab wir leyder täglich. Bitte den^ Jhme zwölff eyfferlge Mäli- Heil. Norbertum / daß Er allen«er zugeschickt / nur denen Er tu Seelsorgern/ und Predigern deß"bm Bißthumb Lauduu/an dem Worts GL)ttes/von GOtt dieSachen Qrth piLinonü^r das Gnad eines frommen LebensCloster gebawet/ und das wolle erlangen/auf daß Sie Ih-vundalneilt euies ncüwen Heil. re Haußhattmrg / Reichchumb/As'deus gelegt. Drittens/ habe das Lob der Menschen/ und an-KM G<)tt dmch sem liebste dere cytele Absehen dem Predig-^artter Martam ein Schnee- Ampt nicht vorziehen / sonderHcü. ^l-dens-Kreyd/ pur und allem Gottes Ehr/undAugustuium aber die Heil. der Seelen Heyl suchen.

T^ul zugesclsicktt Und vrerd- Ach wie vrl Übels entstehetbetrachte/ daß Norbertus Miß dem Zweytracht ^ Crst-allein rn anss rster Armuth schließe dtch/gleich jetzt auß LiebePrcdmen/ sonder IEsil allen Mwillen/ Neyd rmd"n Abbruch Speiß mid H< von dir zu legen/alle wahrekernÄ^ habe gelebt/daß Er Liebe deinem Nächsten zu erzei-

a>sgetrunckeli/und nichts gen / und wann du schen ver-bal Fasten-Speisen in meynst/ du habest nicht Ursachstr»^T einmahl/ neben andern umb Ver zcyhling zu bitten/ undWerken habe ge- daß dcrii Widerpart diß zu thun'mehr schuldig seye/ so demüthige

dich