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Betrachtung
unsträfliches Leben/ und eineneysserigen Geist/das WortGot-teszu predigen/verleyhen wolle/und den Zuhörern einen kraffii-gen Willen/ selbiges Jhnnen zuNutzen zumachen. Dise Vor-bereitung/weil sie leyder/jetzigerZeit sonderbahr/beyderseits ab-gehet/ behertzrgewohl/ wieviltausend Predigen Frucht-loßabgehen/ und gehalten werden/welches wohl mit blutigen Zähe-ren zubeweynen. Mache auchdeiner Seits einen Gedancken/ob du Erstlich/ lind was Gestal-ten du dir bißhero das WortGottes/ die Geistliche Lesungen/und aridere heylsambe Ermah-nungen habest zu Nutzen ge-macht.
Zum Andern/ weil der HeiligeAntonius einsonderbahrerEyf-ftrer gewesen/ in Haltung derHeil. Regul/ und derselbigenSatzungen/also daß Er keinesWeegs gedulden wollen / daßwider die Reinigkeit/und Stren-ge der Heil. Regul deß HeiligenFrancisci / das wemgiste vonjemanden eingeführt würde.
Betrachte / mit was Cyfferdu deinHeil.Reaul/und Satzun-gen deß Heil. Hrdens haltest?D mein vLMillcen» r wie vil sind
leyder/ die Ihrer SiMiMtzuvil nachgeben/ und noch börs-ten sagen / Sie haben das Klo-ster also gefunden/andere lebettauch nicht frömmer/rc. Hütedich für solcher Gesellfchafft/da^mit du nicht auch in so gefähr-lichen Stand deiner Seelen ge-rathest.
Betrachte/ wie Gott der H§kdeß Heil. Antonij Tugendsame/strenge/und Heilige Leben/Eeyfferige Predigen / mit vilmgrossen und unzählbarender-Wercken habe bestattig»und fürnemblich ein bösender nicht wolte glauben /wahrer GOtt und Menfth "dem Heil. Sacrament seye^
deß Ketzers hungerrge Si« nfürgeschüttete Futter undverlassen/und mit Biegung'^ner vorderen Füssen das HUwürdigiste Sacrament veEItem/ da Jhme von einemtigert Novitzen ein geschriebenPsalmen - Büchlein geß?Wworden/und Antonius stw ^sentwegmzumGebettE,«