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Betrachtung
Willen für das Merck anneh-me. So betrachte/ob du auchbißhero gute und verdienstlicheBegierden habest gehabt? dannrotste / daß nicht ein jede demSchein nach/auch Heilige Be-gierd/ und guter Will/ recht ver-dienstlich/und Gott angenehmbseye/weil wir in geringern Din-gen Gott beleydigen/ und nichtthun / was wir thun solten undtonten; scheinen also solche Be-gierden nur ein natürliche Sinn-lichkeit / oder fauler Willen zuseyn. In wie grosser Vollkom-menheit dienest du G-Ott demHErrn? und was hast du füreinen Staffel der Glory von dei-nen Begierden zu hoffen? Sobefleisse dich einer rechten/wah-ren Frombkeit/so werden dir alledeine Begierden verdienstlichseyn.
Lutgardis hatte grosse Rei-nigkeit der Seelen; Khristusder HErr/ Maria die HeiligeJungfraw/ und andere HeiligeGattes / erscheinten Ihro offtsehr Trostreich; thäte groffeWunder-Merck/ und nur mitIhrem Speichel hellete Sie vilgefährlich Krancke; Durch denGeist der Weissagung sagte Sievil Ding vor; MttIhremHeil.
Gebett / und strengem Fastenstillete Sie offt den Zorn GHt-tes / bekehrte vil schwäre Sün-der/ erledigte ein grosse Mengeder Seelen auß dem Fegftüetterleuchtete mit Ihrem GlaBder Heiligkeit die gantze Welt/und lebte Gott gleichstund galchnach Ihrem Willen / und thätewas Sie wolte; und dannochhat Sie Gott vor Ihrem Todteilff Jahr lang mit der Blind-heit heimbgesucht / damit Alkdurch die Gedult dtses IhresZustands/die nach Ihrem ToAverdiente Straff deß Fegfeüersmöchte abbüssen/und darsür ge-nug thun. .
Erstlich / erschrickest duvon Hertzen / v-lm-scenL! wEdu hörst / daß ein solche nEvil Gaaben und Gnadentes angefüllte See! hatte in ^
Fegfeüer müssen / wann Sreg
selbige Straff nicht durch ^Gedult Ihrer eilff--«.Blindheit hätte abaebust?Awas wird dann auf unser ralauwes Leben für eineStrai ^
folgen? Gedencke/wievil
re Seelen Jahr und Tagestschwäre Vueß thun müW/ßSie versichert sind worden" . §Ihnnen Gott der HErr^j-