5§r
Betrachtung
daß der Heil. Kayser Heinrich/so lang Er Heylchumb von derHeil. Erentraud bey sich in sei-i rem Ring getragen/ von der hin-fallenden Sucht/dero Cr untereworffen wäre / befreyet ist gewe-sen/da Er aber diß Heylthumbverrohren - die KranckheitIhnnewieder angefallerr. Dahero Ervon der Mutter Gottes/und derHeil.Erentraud ermähnt/ ver-söhnlich das Grab diser HeiligenJungfrawenbesucht/ eyffcrigistsein Gebett verrichtet / und dasabgebrunneue Kloster wiedervon Grund aufbäumen lassen/der dann zur Danckbarkeit vonder Heil. Abbtißin völlige Ge-sundheit erlangt.
In deinen Leiblichen Anligenmuft du keine solche Augenschein-liche Miracul begehren; brauchemit Verlaubnuß deiner Oberen/und wie es einer Gott-liebendenSeel zustehet/natürliche Mittel/bitt GOtt den HErren/IEsumdeinen liebsten Gesponsen/ daßEr durch die Furbitt dises/oderjenes Heiligen/dir die Artzney-Mrttet wolle segnen/und sie ma-chen würcken. Zweifle nicht/wanns zu seiner grösseren Chr/und deiner Seelen Heyl/daß dunicht werdest gesund werden.
vLliirlcenL! Erinnere dich/Evir du biß anhero in deinenKranckheiten seyest beschaffen ge-wesen/ lrnd ins künsstig / wie dudich verhalten wöllest? Gedenckeniemahlen/ daß man dich in dei-ltenÄrarrckheiten Rathloß werdeligen lassen. Warrn die OberenIhre Schuldigkeit gegen dirnicht werden thun/wirds Gottohnfahlbar ersehen ; Aber dei-ner Settö must du auch rechtvollkommen in den Willen Got-tes vereinbahret seyn. .
Das gantze Jahr hindurch/insonderheit aber an den Fest-Lagen diser seeligen IuE !frawen/ wird Ihr Heiliges/, rimGold/Perlen/ und Edelgesteitiengeziertes Haupt dem hauffiElauffendem Volck alldort Z»Saltzburg/aufdem so--genEten Hoch-Adel. Frawen-bst»Nunnberg / aus ihre HaEgesetzt / dardurch man neben a'''dem Gaaben und Gnadennemblich Linderung der KoMSchmertzen empfanget,
v-lMLicens! Lrageittgron.
Vertrauwen zu diser HeM».und zweifle nicht / daß du ru - ^auch absonderlich in d ^Kopff - Schmertzen BEAe ,
werdest elnpfangen/wannon ^h i