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singe erben- Du wirst die Früchten des gött-lichen Opfers, der heil. Sakramenten, deinesverkündeten Worts über uns vervielfältigen nachdem Maasse wie wir zur Erhalt- und Fortse-tzung dieser Scligkeus - Quellen beytragen wer-den. Wir müssen es nicht glauben, sondern se-Heu s mit Augen, daß der gute Christ von sei-nem zehnrbaren Acker reicher wird, als derschlechte Christ von dem zehntfreyen Boden. Un-begreifliche Thorheit, wenn ein Christ dafür hal-ten kann, er verliehre das, was er dir, o Ge-ber alles Gmen, heiliget! Diese und derlcy Ge-sinnungen flösset der erleuchtete Glauben demChusten ein.
s. Und von daher kömmt's, daß erleuchteteChristen nebst dem schuldigen Zehnt noch an-dere Beyträge zur Verherrlichung des Gottes-diensts, und zum Unterhalt der Priester zu ge,ben sich freuen: Aller Orten aber sind es ge-meiniglich die von der mittlern Volks - Klasse:die Armen können's nicht: uud die Reichsten inihre Schätze verliebt, verblendt, vergessen derDankbarkeit, und bauen sich andere Taberna-ckel. Doch giebtS da große Ausnahmen. Zuallen Zeiten haben weise und reiche Salomonenmit glänzenden Beyspielen einer freygebigen An-dacht das christliche Volk erbauet- Der christ-liche Erdboden ist mit den herrlichsten Denk-mählern gottseliger Vergabungen gleichsam über-säet. Die uneigennütziac Liebe, welche der Geistdes Christenthums einflößt, hat unter dem christ-lichen Volk mehr gethan, als der göttliche Be-fehl von den Juden foderte.