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Das Zehnt-Recht der Pfarrherren gegen den Einbruch jakobinischer Parthengänger / vertheidiget von Friedle Wahrsager dem Jüngern [Johann Georg Dudli]
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28
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der Armuth, noch von den jakobinischen/sterzungen rasend gegeiselr, und in Verachtunggebracht wird? wenn er Talenten hat, so kannrr in jedem andern nich so gefährlichen, Stan-de sein Glück machen- Und grad dieß wollendie Jakobiner: darum geben sie sich so vieleMühe mir Lügen, Schmähen, Verläumden,Spotten diesen ehrwürdigen Stand verächtlichzu machen diesen erhabenen S and, den Goreso vorzüglich geehret wissen will, und diemuthwillige Schänder desselben so schröcklichbedrohet. Die christliche Dumköpfe, die denJakobinern nachbcthen, sehen es nicht ein: abevdiese wissen es wohl, dass wenn man die Re-ligion geißln, u»v in Verachtung bringen will,so muß man die Geistlichkeit zuerst um ihr An-sehen bringen: wenn dem Pricstcrstand keine,oder wenig ander« Männer sich wiedmen, alssolche, denen es an Wissenschaft und Talenten und mithin am göttlichen Beruf man-gelt wie wird die Religion bey heutigen ge-fährlichen Aeiicn vertheidiget, gründlich ge-lehret, das Laster geschickt, und mächt'g bc-kämpfet werden? Jetzt schon äusserer sich innicht we r entfernten Orten ein Mangel anGeistlichen, die für die Scelsorg Lust und Zä-higkeit haben I ickar Man tadelt, und klagtnur über die schlechten Geistlichen: und daransind sie selber Ursach- per. Du Heuchler!dir, und deines Gleichen sind grad jene Seel-sorger die verhaßtesten, welche ihren pflichtenam genauesten nachleben. Den Jakobinernists seid genug, daß die Pfaffen nicht alle so