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)e weist ja, wie viele Gnaden der H. Vater gewürket hat, und noch wük5
rs ket durch sein bekanntes heiliges Wasser, durch sein schneeweißes auS
d seinen HH. Reliquien geflossenes Oel. Ich kann nicht umgehen, hier kurz
S zu melden, daß der heil. Othmarus das lezte Jahr, welches das tau,
k- sendjährige Alter von seiner Erhebung aus dem Grab zu Werd gleich«
- sam geschloßen hat, das ist: im Jahr 1769. von dem Brachmonat an mit
n seiner thätigen Wunderkraft glorreich gemacht habe in einem nahen Klos
t ster, in welchem neun Jungfrauen augenscheinlich seine väterliche Hilf er«
e fahren. Eine ist durch sein heiliges Oel gähling von einem Fieber und
e Stich; die andere von entsetzlichen Haupt und Gliederschmerzen; die
e drite wieder durch das heil. Oel von großen Zahnschmerzen; die vierte
, von einem schweren Zustand auf einmal erlediget worden; die fünfte ist
r durch Anrufung des heil. Othmarus von einem hitzigen Fieber gesund aufs
- gestanden, die sechste war an beyden Augen fast erblindet; das angestris
e chene heil. Oel hat das Gesicht wieder hergestellet, der siebenden hatte
l der Leibarzt wegen einem Geschwär und einer andern schwären Krank-
' heit schon die Hofnung der Genesung genommen; nach eingenommenen
' heil. Oel, erschiene ihr Nachts der heil. Othmarus, tröstete sie; in der
- Frühe ist sie gesund aufgestanden; die achte hatte in einer Suppen eine
' Nadel eingeschlucket; das geweihte Wasser des Heiligen hat ihr die
' Schmerzen und die Gefahr genommen; die neunte litte also an den Aus
' gen, daß sie fast nichts mehr sahe, und ohne schmerzen nicht lesen könn-
te ; das angestrichene heil. Oel hat das Uebel gebeilet. Diese Gnadenwaren so gewiß, daß man öffentlich in der Kirche mit dem l'e veumlsuäamus GOtt dank gesagt. Wer kann nun zweifeln an der beschau-lichen und thätigen Wissenschaft des heil. Vaters, jenen zu helfen, wel-che mit Glauben und Vertrauen ihn anrufen? Er beweiset es ja immer-fort , und an vielen Orten. Davon ist Zeug die Kirche zu Attenhausen,Ursperger Herrschaft, in welcher eine heil. Bildniß des heil. Othmarischon von Zeiten des schwedischen Kriegs verehret» noch immer Wunderwürket; dahin ist vor wenig Jahren ein Particul von den Reliquien deSHeiligen aus dem Stift St. Gallen auf bittliches anhalten geschickt wor-den : Der Zulauf des Volks ist groß : in einem Jahr hat man gezehletZZ269. fremde Wahlfarter, Wundergnaden 1258. welche der heil. Othsmaruß allda erzeiget hat.
In Betrachtung dieser Sachen, was hast du 0 liebes Andwil zuhoffen von deinem Heiligen Vater? von welchem du ein ansehnliches Rerliquium oder H. Gebein im Jahr 1762. aus Vergabung unsers gnädig-sten Fürstens (^celeliinus des ii. empfangen hast, welches nun viel kost-barer eingefaßt, und herrlicher sezieret, mit zarter Andacht verehrest?
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