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seinem traurigsten Anblicke den gerechtesten Unwillen wider die-ses wiederholte gottlose Begehren : O wenn in einem einzigenFalle so eine gottesschänderische Offenbarung statt fände, wieviele tausend, und tausend Sünder wurden aus Furcht offenbarzu werden, unbußfertig verharren, hiemit jenen äußersten Fm-stermsien zulaufen, wo nichts als ewiges Heuten, und Zahn-klapperen ist, welches Argerniß! non Iicer! es ist nicht erlaubt!Johannes schweigt.
Der hierüber äußerst erzürnte Tyran, wie der Berg Aeth-na, wenn er ganze klumpen feueriger Aschen, und Ströme vonbrennenden Schwefel und Pech und centner schwere Felsenstückeheraus wirft, — er wüthet, er schmähet: Es darf, — schrieer - Dem Röntge nichts verborgen seyn! dann — denDienern seiner Grausamkeit: — ergreifet ihn ! peiniget ihn!er wird an die Folter gezogen, zischende Streiche zerreißen denzarten Leib» und brennende Fackeln durchwühlen die magere zer-fleischten Seiten.
Doch mit allem dem, wie jenes künstliche Feuer das unterden Wässern brennt, in den Wässern selbst nur heftiger wird,so war das Licht, das Feuer, die Brunst der Tugend und Hei-ligkeit Iohannis, nicht nur unauslöschlich in diesen grausamenPeinen, sonder so, als wenn Oel ins Feuer geschüttet worden,noch heftiger: Johannes schweigt.
Der Tyrann ist beschämet, feine Knechte ermüdet, sie le-gen ihn von der Folter ab, und lassen ihn in seinem Blute lie-gen. Johannes sammelt den schwachen Rest seiner Kräftenzusammen, schleppet sich elende nach Hause, und heilet seineWunden; hierauf bereitet er sich, weil er wohl vorsah, waser endlich vorn Tyranen zu erwarten hätte, auf eine Abschieds-Predigt, die er auch, in der Haupt-Kirche St. Veit, zu einemauserordentlich zahlreichen Volke hielt: Ueber ein kleines wer-det ihr mich nicht sehen, sagte er mit dem Heilande, aber keinWort von dem, was ihm von dem Könige Wiederfahren: Jo-hannes schweigt!
Nach diesem reißte der H. Mann nacher Bunzlau zu einemgnadenreichen Bilde Mariä der seligsten Jungfrau, daselbst ver-richtete er seine gewöhnlich brünstigste Andacht, und empfahl
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