Maria lie-bet dieDanckbar,Kit ocrMaschen-
Maria er-lediget vomTobt-
4 Von der H. Jungfrau Maria/ rc.
men/ sonderbahrlicher weiß von gan- ria theils von augenscheinlichem Todttzen Flecken/ Statt/und Landen ab- erledigt/und theils die Verstorbne vomgetribeu- Der Heydnische Artzt Acron Todt wider zumLeben erweckt? SchlieftAgrrgentinus wird verehrt / und gelobt/ sen also daß der Mutter aller Gnadendaß er von der Statt Athen die Pesti- eben so leicht ist die Todten zu erwecken/lenß rertriben durch anzündung grosser und das Leben wider mitzutheilen/ alsFernen / damit der vergiffte Lufft ge- die Krancken zu.heylen/ die Blinden zureiniget wurde. Vil grössers Lob ist erleuchten/ dre Aussätzigen zu reinigen/
Maria wehrt/ auch der K rancken Heyl; die Lahme»/ und Krummen grad zu-baun unser GOtt/ den die Heilige Ma- mache»,ria uns gebohren / ist das brennende Entlich lasset uns der Käyserin des Maria derFeur/ welches alles Gisst/ und Bö- Himmels/ und der Erden ihre Bild- Menschenses verzehret/ ist auch das bewehrteste nuß mit ihrem allerliebsten Kindlein n.achGHttMittel wider alle Pestilentz / Und Giff- JEsu auffrichten / mit Underschreibung:tige Seuchten. . 8slu8 in6rmorum, Maria der
Lasset Uns unserer Churfnrstin ei- Krancken Heyl: Wer sein Hoffnung /nen Cippum oder Weegzeiger auffse- Trost/ und Hilff nach GOtt nicht intzen/ an dem zusehen lVlsna 8alns instr- dich setzet/ sonder veracht/ undvernei-moruw, der Krancken Heyl: daß sie net dich/ dem wird es in viser/ undje-verbörgne/ und denArtztenunbekante/ net Welt übel ergehen/ und ewig analte / und langwirige Schaden/ und Leib/ undSeelverderben. Der aberKranckhciten mit einem Wort/ in ei- sein Hoffnung/ Trost/ Hilff/ undZu-nem Augenblick/ auf daß glückseeligste flucht bey dir suchet / O Maria/ dergeheylet hat. Menecrates weil er kan in diser Welt gefährlicher Schis-heimlicheKranckheiteN/besonder i^nem fahrt nicht zu gründ gehen/ vil minder8gcrum, das heilig Feur/ geheylet; in Ewigkeit verlohren werden; dannzwange er seine Patienten/ und Kran- du bist je der Krancken Heyl/ und flieftcken / daß sie sich hinfüro seine Diener/ sende Quellen des Lebendigen Wassers,und Leibeygen sein verheißen müßten / Der Allmächtige GOtt verleyhe/ undund ihn für den Jovem erkennen/ wel- richte Visen Lebendigen Bronnen / undeher doch entlich sich selber nicht heylen Wasser in grosser menge/ wie. ein rau-könte. Maria das Heyl der Krancken/ schendenBach zu unserer Leiber/ undwelche nichts allein eine sonder alle Seelen Gesundheit? damit wir daranAranckheiten (als sich bißhero erregt) gereiniget/ erquickt/geheiligt / ja auchheylen kan/ begehrt rein andere Be- vom Todt zum Leben erweckt werdensoldung/ dann daß ihre Patienten/und wogen. Dann je Maria Under den MmäHeftCutterte/GOttes Gnad/und Barm- Jungfrauen die Glückseeligste under UM.hertzigkeit erkennen / auch seine getreue den Witwen die stärckeste; die getreue-Diener/ und Kinder wöhlen seyn. We- sie im Ehestand ; die reineste in dengen ihr eygner Ehr/ und Titul/ und Priestern ; die Glorwürdigste in denwie hoch die Menschen Kinder sie hal- Blutzeugen ; die Geistlichste in denten/ und achten / ist sie wenig oder nichts Ordens - Leuthen; die scheinbahrste indarum sorgfältig. Weil ihr Kind JE- den Engelen ; ein Königin bey allen,sus der höchste / und gerechteste Rich- Bey den Armen bist dy die reicheste beyter ist. den Rechen bist du noch reicher/ du
Lasset uns unser Allerheiligsten ein bist ein Ehr der Leiber/ ein Schätz derTriumph - Bogen bauen mit disem Lob: Seelen. Täglich sammlest du dreysig/
IVlsriL 8slu8 instrmorum, Maria der sechzig / und hundert fällige FrüchtenKrancken Heyl: weilen sie den Todt ein : Du bist GOtt das angenehmsteauf den Hals getretten? unddisemab- Opffer/ und ein rechter Tempel GOL-scheulichen Thier den garauß gemacht/ tes ;die Welt wird durch dich über-auch ohnzahlbahre Menschen von dem wunden / die Begierlichkeit ausgeschla-Todt erlediget / und den Verstorbenen gen; das Fleisch gedempfft; der leydi-m mancherley weiß das Leben wider zu- ge Teuffel übergewältiget; ZEsus deingebracht. Der Aesculapius / wie die liebes Kind geehret; GOtt versöhnet:alte Heyden dichten/ soll den Hippo- Seelig ist der Mensch s» mit dir/ undlitum/ der sein Kopff an Steinen zer- durch dich in jene Welt/ Und' ewigeflössen/ vom Todt wider zum Leben er- Seeligkeit kommet/ dann dort wird erweckt haben- Wie auch den Andro- allezeit herschen. Da sehen wir / mirgenumMinojs Sohn / den die Atheni- was unsere liebe Vorführer GOTT/enser haben umgebracht. Aber was und seine Mutter Mariam haben ver-ftyn Zween / wann es ja war were / ge- ehrt / und angeruffen. Derowegengen jo vil tausend wie bey allen den be- lasset uns in die Fußstapssen unserer »rühmstenGeschicht-Schreibernzulesen/ Norelteren schreiten/ GOttes-Handwelche die allerheiligste Jungfrau Ma- ist noch nicht verkürtzet / GOtt/ und
Maria