Buch 
Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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LLllÄus" Lk 1 u 8 ^possolus kielvetlL.' ^

Maria seynd bereit uns in aller Trüb- und Mariü grosse Fürbitt spühren/undsal beyzustehen/ und zu erzeigen / daß mit Nutz auch wunderbahrlichemjre der Ärancken Heyl: 8alu8 inlirmo- Schirm je mehr/ und mehr erfahren /rum seye; und mit höchster Verwunde- und mit Freuden zeitlich / undrung werden wir GQltes starcke Hilff/ ewig geniessen.

Was Reben md Werben W. Mae-

tm deß berühmten Beichtigers und Einst-dels/ Der Schweißern Apostel / und ge-weihten ersten Bischoffzu Windisch.

Starb Amrö nr. den 9. Maij/irn Anfang der Regierung des Raffers Trarani. S Beat

gestorben-

Von ihme schreib gantz weitlauffig ?. kecrus esnistug 80c. ^su p. m.ln seineln Buch von St. Batten Leben. Item in seinem Martyrologio 9.

Maij / aus welchem dise unsere Histori gezogen.

Item Lecia, /^äc,, Uluaräus IN ihtM l^LrcxroloZijz. Joann StUMpff

in stlncr grossen Schweißer Chronic. krancisc. OmliimLnnus lib. l. keruwettolvec. c. ls. Item Irb. r.ttabzbur^icarum c.i unti aus ihme sacod l^asler V.i. o.Thumherr zu Costany/ in seinem Buch vom Costantzer Bisthum. End-lich )osllli)Lcob Orass-r indemSchweitzerischenHeldenbuch am II. Blat.

6rp. r.

Sein Vat-terland /und rrstcrNabm-

GrosserEnffcr zumChristlicheGlauben.

lEATUS / welchen wirTeutschen jetzunder gemei-mglich Batt nennen / heißzuvor in seinem Heidni-schen Wesen Suetonius/biß daß er folgends zu den ChristlichenGlauben bekehrt/den neuen und hold-seeligen Beati Nahmen in/und mit demSakrament deß Heil. Tauffs annähme.Der war aus Engelland gebürtig/vonEdlen / reich-und dapfferen Eltern ge-bohren/ mit zeitlichen Gütern wohl ver-versehen - welcher schön von Gestalt /sich zugleich ein Edlen / vernünfftigen/und ansehenlichen Jüngling hat erzeigt.Ist nicht ein geringe Gnad GOttes /daß diser nach dem Christlichen Wesentrachtete / eben zu der Zeit als derHeydnische Äüyser Claudius / dernechst vor Nerone / das RömischeReich verwaltete; da auch die Hochhei-lige Apostel noch bey leben waren / unddie Kirch G-Ottes im neuen Testa-ment am aller reirwsten und sehr Geist-reich anfieng zu blühen. Dann unan-gesehen / was seine reiche Blutfreund /Nachbauren / und Weltweisen datwidersprachen/und riechen: wolle dannochBeatus sich von den Abgöttischen / undöffentlichen Feinden der Christenheitgar absondern / der armen Aposteln

Predig hören/und das aufgehende Liechtdeß Evangelij Christi annehmen. Eskönte zwar ohn ein dapfferen/ und für-trefflichen Geist nit geschehen / daß ersich zu dem Wort deß Creutzes so wil-tiglich begäbe das Heil. Sakrament deßLauffsmir rechter Andacht empftenge/

Und sich bekennere / und zu denen ge-sellete / welche um deß Nahmens Chri-sti willen allenthalben am meisten ver-schmeher / und verflossen wurden. Erhat nicht ein geringen Meister im Glau-ben gehabt / sonder von dem GeistGOttes getriben / machte er sich auf/ .und kam zu dem berühmten / und Heil.

Apostel Barnaba/welcher nit allein zu S. Bar-Antiochia / und Cypern / sonder auch «abasBea.in Ztalia/ fürnemmlich zu Rom / und t'Lchrm«,Meylanb / nachmahls zu Chur in Rhcr- 'tia das H. Evangelium verkündigte.

Von welchem er zum ersten in Christ-licher Lehr / und Glauben underwisen /und den Heil. Tauff empfangen mitsamt dem Nahmen Beatus / welcherSeelig heißet.

. Beatus lasset sich an dem nicht be- c->?.r.gnügen / daß er nach Befelch Christiunsers Erlösers glaube/und aus demWasser/ und Geist wider gebohren / daßist / getaufft seye / sonder er will nebenAblegung deß altenMenschen mit seinenA z Wer-