Von dem H. Beichtiger Beato
Streikttwischrndrm Dru-cken/ »ndH. Bcalv/und wie derDrack dirWohnungqinttircnmißte.
/
n-
S- DeatnSbewohnt dieL>vletcßDrackens.
also der Hole/ darin der Drack/ zu /er aber will einmahl sein alten Sitz/undWohnung nicht verlassen; versucht al-les/ ehe er sich von bannen laßt ab-treiben ; gibt grimme feurige Flammenvon sich; stellet sich grausamlich gegenIhnen/ speyet aufsieseintödtlich Gisst/ob er ihnen schaden möchte. Welchesfreylich kein Kinder - Spil war / sonderein recht schwerer/ und ernsthaffterKampff/ welcher Leib/ und Leben be-traff. Da halsten aber den Druckennichts seine grosse scharpffeZähn/ krum-me starcke Klauen/ sein langer/ undmächtiger Schwantz/ und bösevergiffteZungen/ so er weit heraus streckte/inSumma was man an ihm sahe/ waralles abscheulich / und erschröcklich. A-ber hingegen widerstünde ihm steifst undvest/ mit starckcm Glauben der kühneRitter Christi Beatuö / sprechend: DerHerrist mein Heister/ und ich will ver-achten meine Feind. Du Drack kom-mest zu mir in aller Grimme/ deineralten böß / und schädlichen Gewohnheitnach: Ich aber widersetze mich dir imNahmen des Herren Sabaoth - der inden vertraut/ und glaubt/ kan niemahlzu schänden werden. Disen GOTTrusse ich an/ mit Mund / und Hertzen:verlasse mich aus sein Göttlichen Bey-stand/ Schirm/ und Schutz/ bittend:mir in disem Kampffbey zustehen/unddaß er mirs gnädig verlevhe/ damit ichdis Unthier von diser Hole verjage/damit es weder uns / weder einigemMenschen schädlich seye/ und dise Woh-nung mir/ als Christi - Diener/ fort-hin sicher / und unangefochten verlasse.Auf dis machte S. Beatus wider denDracken das Zeichen deß HeiligenCreutz/ mit solchem Nachdruck/ daß di-ser Lind. Wurm also bald sich von ban-nen erhebte / und mit grossen Geschreydurch die Lufft abführe. Verliesse al-so sein alte Wohnung gantz / und gar:zöge in ein andere weitgelegne Einöde/bliebe darinnen von aller MenschenWohnung abgesondert. Darauß dannerfolgte/ daß der Drack nicht mehrwie zuvor den Leuthen schadhafft wä-re / und daß er disem heiligen Mannsein Platz/ und Wohnung eingäbe/wieS. Beatuö GOtt hät angerussen. Di-se Histori ist herrlich an ihr selbst/ undwichtig/ gereicht auch billich dem H.Beato bey Männiglich zu grossemRuhm seiner Seeligkeit/ heiligen Le-bens/ und grosser Verdiensten.
Es kost ja den H. Beatum grosseMühe/ und Arbeit/ daß er den bösenGeist/ den leydrqen Bracken in diserEinöde aus seiner Wohnung/ ß> lin-der einer grausam treffen Flüe war/vertribe / und selbige ohne Schaden für
Fangt eknneu strm-gksjWay»
ein eigne Wohnung einnähme, so hater auch genug zu thun / biß er diß Orchräumte/ und zu seinem füglichen Sitzzurkrstete/ da er hinfüro die Täg sei-nes Lebens GOtt zu dienen entschlos-sen war. Zum solchem Fürsatz be-gehrt Er denmiltreichen Sergen GOt-tes / daß er ihme daß arme Hütlein /und Cell benedeyen/ auch vor allemAnlaufs/ und Nachstellungen der un-rühigen bösen Geister gnädiglich be-wahren wölle. Nun zu einem glück-lichen Anfang seines abgesonderten Le-bens/ laßt sich Beatus beduncken/ erwölle nicht allein dem Leib nach/ son- /der auch mit Gedancken/ und Hertz^von allen Menschen / und Creatorengescheiden sein/ damit er in einer Hö-len GOtt seinem Herren desto näher /und gäntzlich zugethan/ und ergebenbleibe. Als er sich nun zu solchemLeben bequemte/ und gar erneuerte/übte er sich eben fast in grosser Demuth/und hielte sich selbst für einen aus denschnödesten Sündern/ der an ihme selb-nichts guts hätte/ oder vermöchte; jaauch aller Gnaden/ und Gaben GOt-tes unwürdig/ hergegen aber grosserStraff würdig were. Aus solcher De-muth folgte dann (so schröcklich ist zu-hören) daß man von disem Beatoschreibt/ er habe aus innerlicher An-dacht oft mit einem harten Kiselstein ansein Brust geschlagen; welcher er nichtfür seine Sund gethan hat / sonder ausmitleyden / und recht Christlicher Liebegegen unbußfertige / muthwtllige Sün-der/ und öffentliche Feind Christi/densie nach erkanter Warheit mit ihren La-stern widerum wissentlich creucigen.Sei-ne Sveiß waren auch nicht Fisch oderFleisch/ wie vorgemelt/ sonder schlech-te Kräuter/ uod ungeschmackte Wur-tzeln : das liebe trockne Brot/ hielt erftrr ein sondere lustige Nahrung//uchtein Speiß/ und Kleider die blosse Noth-turffnZu wundern ist/ wie diser Mannanderen so gütig/ ihme aber selbst sofcharpff/ und streng gewesen. Sein ^ ^Nachtlager belangend/ begnügte er sich KZ/is.auf einem harten Felsen / darauf er sein U^ebm/Schlaff nähme. Ist zuvermuthen er backen inhabe selben kalten Felsen mit seinenheisscn Thränen oft befeuchtiaet/ unddie Ligerstatt mit hertzlichen Seufftzenerfüllet. Da können wir nit schwei-gen von fernem heiligen Geben/ in demBeatus sich täglich übte/ und so garDemüthig / empsig / und inbrünstig ver-harret/ daß er/ nach dem ExempelDavids/ in der Nacht zudem Gebettaüfstunde/ und mit Zähern sein Liger-statt übergösse; dann er erkente wohl/daß alle GOktes Gaben/ durch dasGebett erlangt/ bewaxt / und müssek
" erbat»
bcrEinÄk?