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eben/ und Werben der glormrdt-
gm Blutzeugen JEsu Christi SS. Fe-lix/ Regula / undExuperantij.
G- in der Statt Fürich in dem Jahr zoz. oder z 12. gelitten / den n . Sepk»
Von disen heiligen Märtyrern schreiben S Eucherius Bischoff zu Lyon.rioi-enicus. Das Costantzer Brevier im Sommercheil / auf den n. TagHerbstmonats. ? esniüu; 8oo. )etu, in S. Mauriyen ^ und der gan-tzen Thebaischen Legion / Leben/ und in seinem Teutschen ^Ll-^roio^o,auf den gesagten Tag Herbstmonats, joaan 8cumpyius in seiner grossenSchweitzerischen Chronick im sechsten Buch am 482. Blat. krnnmicusOullIim»nnu8 im dritten Buch cle U.ebu5 sjelveciorum, am ;55.und Zs8.
Blat. Item Iohan Jacob Grasser / im Schwelgerischen Heldcnbuch fol.Li. und letstlich ein alte geschribne Chronick von Zürich / so Anno 1470.bescheiden deren wir uns meistentheils in disem Leben gebrauchen.
c--.l7?^?^^Wephundert siben / undneuntzig Jahr nach ChristiGeburt ( nach Casaris Ba-rom Meynung/ und Rech-nung ) wird die Legion vonLhebea aus Egypten / soein Regiment war von sechs tausend /sechs hundert,/ und sechs und sechtzigMann / von Kayser Maximiane alsUnderthanen / genöthiget in dise Landzuziehen / 'wider die auftührische Gal-lier/ welche das Römische Reich ange-fochten. Da sie nun durch das Augst-thall über den Berg Jovis in Walliskommen / ließ Maximianus zu Octo-dur / jetzt Martenach / seinen Heyd-nischen Göttern opfern ; und weil diseLhebaische Legion / als wahre Christender Römischen Kirchen / mit ihremHauptmann Mauritio dapffer fort eyl-ren / damit sie solchem Greuel entrin-nen möchten / ließ ihnen der Tyranngebieten / sie sollen auch wie er gethan/den Römischen Göttern opffern: theilsfür die glückliche Reiß biß daher zudan-cken: theils auch mehr Glück zuerwer-ben/ weil sie wider die Gallier/ als einKriegisch Volck/ zogen/daß wolle derChristliche Hauptmann Mauritius /und seine Legion nicht thun; darüberder Tyrann erzürnet / und ließ aus derLegion je den zehenden Mann richten /und enthaupten / damit ein schrecken indie übrige Märtyrer Magen. Als eraber zum andern mahl den zehendenMann aus ihnen todten liesse / unddoch keinen zum Abfall bewegen könn-te / hat er sie letstlich alle lassen nider-
hauen / und erwürgen. Doch seyttddamahlen vil aus diser ThebaischenLegion deß Tyrannen blutdürstigemSchwert in Wallis entrunnen / aberdurch deß Tyrannen nachjagen von sei-nen Landtvögten anderstwo ergriffen /und gemartyret worden / wie dann hie-vor in S. Mauritzen Legend weitläuf-figer zusehen und zulesen / pag. 22. cap.5. In diser mehr besagten ThebaischenLegion war under andern ein frommerfürnemmer Ritter / mit Nahmen Fe-lix / veme aus Schwesterlicher LiebeRegula aus Egypten-Land über Meernach Rom / von dannen biß in Wal-lis allezeit nachzöge / samt einem altenEhrbaren Diener / mit Nahmen Exu-perantius / und da die Lhebaische Le-gion / wie vor gemeldet / meistentheilsschon von dem Tyrannen MaximiansHingericht/zöge aussonderer SchickungGOttes deß Allmächtigen / und un-serm Vatterland zu gutem / und Em-pflantzung der wahren Christlichen Re-ligion SS- Felix / und Regula / mitsamt ihrem Diener Exuperantz / vonder Legion aus Wallis über den BergFurca auf Ursulen gehn Ury: von dan-nen wider über die rauche Berg durchdie Marck in das Land Claris / wel-ches dann selbiger Zeit noch ein er-schröckliche Wildnuß / und wenig be-wohnt war.
Dise beyde Adeliche Geschwüsterte/von Edlen und reichen Eltern in Egyp-ten zu Thebea gebohren: als sie auf einZeit der grausamen Tyranney Mach
miani
etlicheThebcerweichen au-Wallis au-GöttlicherAnord.nung.
Felix / un>Regulakommengehn Ury /und Glari-
o-l?.-».
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