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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Op. t.

S. Scve-rinin Bur-zünd rv>lAdtichmElttrn 'ücl>vi,lcn

SCeminwirb bey C-

8. 8LVKKl>lU5, .^bbas Hgsunealis-

deß H. GaudensEhr/ geweyhetwor- ben/ und auf den andern Tag Aug«-den : als ihne Bapst Urbanus der !V. sti zu feyren/ und zu ver-Um das 1262. Jahr in dre Zahl der ehren befohlen.

H. Bischöffen / und Märtyrer geschri -

as Weben deß B. WevemZ /

Abts deß Agaunmsischen Klosters zu S.Mauritzen in Wallis.

^,at gelebt / undstarbe im ^Jahr Christi zrr. bett ii. Februttrij.

Sein Leben hat erstlich weitläuffig beschriben kaulius sein Jünger?eiNPriester / welches? i sul-emlusSurlur Carthäuser in kürtzere/ undbequcm-lichcre Ordnung gestellt / im ersten Theil der Leben der Heiligen / auf denn. Hornung. Auf gesagten Tag gedencken Sl- Severini auch Umsc-

ciu», (ÜLtsr 6»romu5, und kecru; Ognißu; in ihttM lVlsrc^roloAijz. ^osn.

8rumpf Und foliss 8imler, in Beschreibung deß Gottshauß St. Mauri-rtzen in Wallis. Auch endlich kcLllCllcus »Ll-Lus , und branclicus Quil-

timannu; cts U.ebu 5 bteiveciorum, lib. I. csp. 15. ^mo üb. l. Lc r. Lri-rUcmius äs virrs ltl. Orclmis 8. LeaeäiÄr» lib. z. cap. r;?. Aber

naius verfehlet sich um etwas.

(tz^W»H§verinus der heilige / Undgeistliche Diener GOttes/hat fürtreffllche AdelicheEltern gehabt in Bur-gund/ welche ihn von Imgend auf zu dem Studie-ren/ und zu der Andacht gehalten ; da-rum er also zugenohmen/ daß er ihmefurgcnomen hatte die Welt zuverlassen/und den geistlichen Stand anzunemmen.Dieweifaber die ChristlicheBurgunder/wie auch die Wallisser das Orth derMarterung S. Mauritzen / und seinergantzen H. Legion/ in grossem Werth /und Ehren hielten; den Platz/ und ge-sagte Heil. Reliquien andächtiglich be-suchten/ und verehrten/ haben sich et-liche fromme Männer aus Liebe GOtttes / ihrer und deß Nächsten SeelenHeyl zubefürderenaufdisen AgaunischßPlatz zusamen geschlagk/ in einem schlech-ttHäußlein/undBettkämerlein ein geist-lichesOrdens Lebe angestellt in schlechterBeklcydung/ und lebten meistenstheilsaus dem Ailmosen/in grosser Andacht/Gebett / Wachen / und Fasten / undempfiengen die Pilger freundlich / sodise Wallstatt aus Andacht zu besuchenkamen / liessen solche niemahl ohn geist-liche Aufferbauung/ und gutem Exem-pel von ihnen nach Hauß kehren. Sol-ches war unserm frommen Jüngling

Sevetin wohlbekandt / der aus sonde- Müri'tzenren Gnaden GOttes zu hohen Dingenberuffen / und ausserwvhlt wäre; ver- ^liesse die Welt / Reichthum / und allenPracht / käme zu S. Mauritz / undward darin geistliche Ordens-Persohn/name mitler Zeit in den Tugenden /und geistlichen Leben also zu / daß erwürdig zu einem Abt/und Vorsteher derAgaunensischen Versamlung oder Klö- Abt envGsterlein erkönnct worden / ohnqefährlich l".um das Jahr Christi 4Z9 Zwaintzig Jahrzuvor/ ehe König Sigismundus vonBurgund das fürtreffliche GottshaußS. Mauritzen stifftete/ und von neuemaufferbaute / wie an seinem Orth gemel-det wird. Der gute Geruch der Tu-genden deß H. Abts Severins'/ hat-te sich allbereit weit / und breit ausge-rgössen / und ihme bey männiglich anse-henlich / und würdig gemacht. Denschönen Glantz / und hohes Ansehenseines Geschlechts überträfe er mit derTapfferkeit/ und Herrlichkeit seiner Tu-genden. Die Liebe GOttes war inihm innbrünstig / die Gedult deß Ge-müths unüberwindlich / er beflisse sichseinen Leib zuzähmen / und zu ca-stayen / dem H. Gebett läge er strengob / hätte ein grosse Ruhe deß Hertzens/welches stätts zu den himmlischen Gü-tern geneigt wäre; seine Gelübt opft »

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