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S. Scve-rinin Bur-zünd rv>lAdtichmElttrn 'ücl>vi,lcn
SCeminwirb bey C-
8. 8LVKKl>lU5, .^bbas Hgsunealis-
deß H. GaudensEhr/ geweyhetwor- ben/ und auf den andern Tag Aug«-den : als ihne Bapst Urbanus der !V. sti zu feyren/ und zu ver-Um das 1262. Jahr in dre Zahl der ehren befohlen.
H. Bischöffen / und Märtyrer geschri -
as Weben deß B. WevemZ /
Abts deß Agaunmsischen Klosters zu S.Mauritzen in Wallis.
^,at gelebt / undstarbe im ^Jahr Christi zrr. bett ii. Februttrij.
Sein Leben hat erstlich weitläuffig beschriben kaulius sein Jünger?eiNPriester / welches? i sul-emlusSurlur Carthäuser in kürtzere/ undbequcm-lichcre Ordnung gestellt / im ersten Theil der Leben der Heiligen / auf denn. Hornung. Auf gesagten Tag gedencken Sl- Severini auch Umsc-
ciu», (ÜLtsr 6»romu5, und kecru; Ognißu; in ihttM lVlsrc^roloAijz. ^osn.
8rumpf Und foliss 8imler, in Beschreibung deß Gottshauß St. Mauri-rtzen in Wallis. Auch endlich kcLllCllcus »Ll-Lus , und branclicus Quil-
timannu; cts U.ebu 5 bteiveciorum, lib. I. csp. 15. ^mo üb. l. Lc r. Lri-rUcmius äs virrs ltl. Orclmis 8. LeaeäiÄr» lib. z. cap. r;?. Aber
naius verfehlet sich um etwas.
(tz^W»H§verinus der heilige / Undgeistliche Diener GOttes/hat fürtreffllche AdelicheEltern gehabt in Bur-gund/ welche ihn von Imgend auf zu dem Studie-ren/ und zu der Andacht gehalten ; da-rum er also zugenohmen/ daß er ihmefurgcnomen hatte die Welt zuverlassen/und den geistlichen Stand anzunemmen.Dieweifaber die ChristlicheBurgunder/wie auch die Wallisser das Orth derMarterung S. Mauritzen / und seinergantzen H. Legion/ in grossem Werth /und Ehren hielten; den Platz/ und ge-sagte Heil. Reliquien andächtiglich be-suchten/ und verehrten/ haben sich et-liche fromme Männer aus Liebe GOtttes / ihrer und deß Nächsten SeelenHeyl zubefürderenaufdisen AgaunischßPlatz zusamen geschlagk/ in einem schlech-ttHäußlein/undBettkämerlein ein geist-lichesOrdens Lebe angestellt in schlechterBeklcydung/ und lebten meistenstheilsaus dem Ailmosen/in grosser Andacht/Gebett / Wachen / und Fasten / undempfiengen die Pilger freundlich / sodise Wallstatt aus Andacht zu besuchenkamen / liessen solche niemahl ohn geist-liche Aufferbauung/ und gutem Exem-pel von ihnen nach Hauß kehren. Sol-ches war unserm frommen Jüngling
Sevetin wohlbekandt / der aus sonde- Müri'tzenren Gnaden GOttes zu hohen Dingenberuffen / und ausserwvhlt wäre; ver- ^liesse die Welt / Reichthum / und allenPracht / käme zu S. Mauritz / undward darin geistliche Ordens-Persohn/name mitler Zeit in den Tugenden /und geistlichen Leben also zu / daß erwürdig zu einem Abt/und Vorsteher derAgaunensischen Versamlung oder Klö- Abt envGsterlein erkönnct worden / ohnqefährlich l".um das Jahr Christi 4Z9 Zwaintzig Jahrzuvor/ ehe König Sigismundus vonBurgund das fürtreffliche GottshaußS. Mauritzen stifftete/ und von neuemaufferbaute / wie an seinem Orth gemel-det wird. Der gute Geruch der Tu-genden deß H. Abts Severins'/ hat-te sich allbereit weit / und breit ausge-rgössen / und ihme bey männiglich anse-henlich / und würdig gemacht. Denschönen Glantz / und hohes Ansehenseines Geschlechts überträfe er mit derTapfferkeit/ und Herrlichkeit seiner Tu-genden. Die Liebe GOttes war inihm innbrünstig / die Gedult deß Ge-müths unüberwindlich / er beflisse sichseinen Leib zuzähmen / und zu ca-stayen / dem H. Gebett läge er strengob / hätte ein grosse Ruhe deß Hertzens/welches stätts zu den himmlischen Gü-tern geneigt wäre; seine Gelübt opft »
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