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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Von dem heiligen Fridolin/

S-Lrido senen Bischoff/ und erzehlte ihme die oder Gottshauß in dem Flecken He- lichtliniRnr l '0 obqemelte Erscheinung durch den Heil. lern genannt / zuerbauen / verharrete AWtiersckoks ur^ Hi'.arium geschehen / und wie ihm GOtt aber da so lang biß er solchen Bau vol- auf.lack. und eingäbe / daß er sich nicht lang in der lendet hätte : Von dannen reifste err'.chi in Statt mehr aufhalten / sonder sich als- weiter / blß daß er kam in ein Thal! /bald auf den Weeg gegen Teutschland so zwischen Bergen gelegen / stige auf"begeben solte.Und wie er schon ferne zwei den Berg Vogesum / der Wasichen imVettern in sein Kloster aufgenommen/ Elsäß heißt / strfftet auch daselbst einund nach S. Hrlarij Ermahnung den anders Kloster / und Kirchen. Fol-einen zu fernem Nachkömmling in der gends käme er in die namhaffte StattPrcelatur gemacht / und die geistliche/ Straßburg / da richtet er mit grossemund weltliche Administration oder Ver- fieiß ein neues Stifft / und Kirchen auf;waltung anbefohlen habe. Ab solcher welche drey Kirchen liesse er weyhcn zuRed erschracke der Bischoff / und ver- der Ehr S. Htlarij. Darnach zöge ermeinte den H. Mann bey sich zubehal- ferrner von Straßburg auf Burgund/ten / legte auch allen fleiß an / ihne zu- und von dannen zu den Grauenpündt-bereden / damit er zu Poiliers verhar- nern / damit er den Vlichost von Lhurrete.Da er aber sahe/ daß es der Will heimsuchen könnte. Daß er aber m Er kämmtGottes wäre/eNtlresse er ihn in demFn- der alten berühmten HauptstattApinä gcnCH«».den / nicht ohn sondere Taurigkeit. RhetiäChur in Rießland gewesen seye/

Als nun sich der H. Fridolin wegferlig dessen gibt klare Zeugnuß NolkeruSgemacht / und aus der Statt Poitiers der treffliche Abt zu S. Gallen. Das* ausgehen wolle/ folgete ihme ein gross sechsten hielte sich der H. Fridolin emser Haussen deß Volcks nach / beweine- Zeitlang auf / und underreder si h nvtten alle seinen Abschid / und gnadeten dem Bischoff von seiner fürgenohmnerihme/ als ihrem geistlich?/ undliebkVat- Reiß/und was er weiters indem Wc,n,ter fteundltch ab.Von dannen zöge er mit garten deß HErren zuarbeiten entschloß,seinem Täschlein (darinnener das vor- sen were. Er verblibe aber in dergemelre Heiligthum seines H. Pa- Statt Chur so lang / biß er das neuetronen Hilarij beysich trüge ) nach, angefangne Stifft / und Kirchen/wil-dem Königlichen Hof / da er dem Gross che er zu der Ehr deß mehrgcmelttn H.sen König Clodoveo eröffnete/aus was Hilarsi aufzeucht / vollendet hätte /

Ursachen er sich seiner Abthey verzigen/ dieselbige Kirch war jenseits dem Wassund seinen Stand jetzund verändern ser Plessur/ so Neben der Statt Ring-wolle/ dann Gottes Willen/und Be- mauren hierein fliestet / in emem er-felch müßte er folgen ; und wären sei- hebten Boden aufgeführt / da es nochne zween Vettern schon an sein statt heutigs Tags zu S. Hilario / ( oderverordnet / zu Poitiers dem Dienst wie mans in der Landsprach sagt zu S.

Gottes in S. Hrlarij Münster vorzu- Lerius ) heißet / und noch etliche An-o-rnim, steh"; Er aber werde in das Teutsch- zeigungen einer Kirchen samt ange,

vsndcm land ziehen / und das Reich Gottes yencktem Bruderhäußlein gefunden

Mngur, auch allda helffen befürdern/ derhalben werden. Ist nit S- Martini Kirch ,

taub. habe er sich jetzt bey Königlicher Maje- wie etliche vermeinen / gleich wie die zu

stät wöllen erzeigen/ und von ihme de- Helera an der Mosel / S. Naborsmüthig Urlaub nehmen / G0tt wolle Stifft genennt worden. Ferrner zögegnad geben / daß in dem Deutschland Fridolin von Chur gen Costank / Käy-der Christliche Glaub auch gepflantzet serstuhl / und Zurzach/ oder wie ande-werde / damit er möge K irchen / und re meinen / nähme er sein Reiß aufBa-Stiffter mit seiner Königlicher Maje- sel über den Götzberg gen Windisch /stätt Gunst / Hilff / und Schutz auf- und von dannen für Zürich / gen Gla-bauen / nnd anrichten. Darauf der rus hinaus. Da würckere aber GottKönig gütlich geantwortet / und S. Fri- wunderbahrlich durch seinen Heiligen /dolin Urlaub gäbe in dem Nahmen also daß vil Abgöttische Völcker zu demGottes hinzuziehen / mit Verheißung Christlichen Glauben bekehrt wurden /er solle an seiner Königlicher Bewilli- sintenmahl sie nicht allein einen solchengung/ Gnad / und Bestättigung kei- Heiligen Mann predigen hörten / son-nen zweiflet tragen / tkkd wölle ihme zu der auch seine gethane Wunderlichender Ehr GOttes / und der Kirchen vor Augen hatten; dann zu derselbenNutz / und Wohlfahrt/ allen mögli- Zeit wenig getauffte Christen um-chen Vorschub beweisen. rrch / und Glarus zusinden waren / ob

schon S. Felix / und Regula / samtio. ES käme aber der Heil. Fridolin in dem Heil. Exuperantz daselbst etlicheS Hnro- das Deutschland an den Fluß die Mo- zu dem Christenthum bekehret hätten.

,ndÄ-M, stl genannt/ an welchem er rhme ein ae- Aber zu Glarus schaffete Fridolin so^ legenes orth ausserwohlte/ ein Kloster vil gurs / daß auch zween Brüder,

und