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Von dem heiligen Fridolin/
S-Lrido senen Bischoff/ und erzehlte ihme die oder Gottshauß in dem Flecken He- lichtliniRnr l '0 obqemelte Erscheinung durch den Heil. lern genannt / zuerbauen / verharrete AWtiersckoks ur^ Hi'.arium geschehen / und wie ihm GOtt aber da so lang biß er solchen Bau vol- auf.lack. und eingäbe / daß er sich nicht lang in der lendet hätte : Von dannen reifste err'.chi in Statt mehr aufhalten / sonder sich als- weiter / blß daß er kam in ein Thal! /bald auf den Weeg gegen Teutschland so zwischen Bergen gelegen / stige auf"begeben solte.Und wie er schon ferne zwei den Berg Vogesum / der Wasichen imVettern in sein Kloster aufgenommen/ Elsäß heißt / strfftet auch daselbst einund nach S. Hrlarij Ermahnung den anders Kloster / und Kirchen. Fol-einen zu fernem Nachkömmling in der gends käme er in die namhaffte StattPrcelatur gemacht / und die geistliche/ Straßburg / da richtet er mit grossemund weltliche Administration oder Ver- fieiß ein neues Stifft / und Kirchen auf;waltung anbefohlen habe. Ab solcher welche drey Kirchen liesse er weyhcn zuRed erschracke der Bischoff / und ver- der Ehr S. Htlarij. Darnach zöge ermeinte den H. Mann bey sich zubehal- ferrner von Straßburg auf Burgund/ten / legte auch allen fleiß an / ihne zu- und von dannen zu den Grauenpündt-bereden / damit er zu Poiliers verhar- nern / damit er den Vlichost von Lhurrete.Da er aber sahe/ daß es der Will heimsuchen könnte. Daß er aber m Er kämmtGottes wäre/eNtlresse er ihn in demFn- der alten berühmten HauptstattApinä gcnCH«».den / nicht ohn sondere Taurigkeit. RhetiäChur in Rießland gewesen seye/
Als nun sich der H. Fridolin wegferlig dessen gibt klare Zeugnuß NolkeruSgemacht / und aus der Statt Poitiers der treffliche Abt zu S. Gallen. Das* ausgehen wolle/ folgete ihme ein gross sechsten hielte sich der H. Fridolin emser Haussen deß Volcks nach / beweine- Zeitlang auf / und underreder si h nvtten alle seinen Abschid / und gnadeten dem Bischoff von seiner fürgenohmnerihme/ als ihrem geistlich?/ undliebkVat- Reiß/und was er weiters indem Wc,n,ter fteundltch ab.Von dannen zöge er mit garten deß HErren zuarbeiten entschloß,seinem Täschlein (darinnener das vor- sen were. Er verblibe aber in dergemelre Heiligthum seines H. Pa- Statt Chur so lang / biß er das neuetronen Hilarij beysich trüge ) nach, angefangne Stifft / und Kirchen/wil-dem Königlichen Hof / da er dem Gross che er zu der Ehr deß mehrgcmelttn H.sen König Clodoveo eröffnete/aus was Hilarsi aufzeucht / vollendet hätte /
Ursachen er sich seiner Abthey verzigen/ dieselbige Kirch war jenseits dem Wassund seinen Stand jetzund verändern ser Plessur/ so Neben der Statt Ring-wolle/ dann Gottes Willen/und Be- mauren hierein fliestet / in emem er-felch müßte er folgen ; und wären sei- hebten Boden aufgeführt / da es nochne zween Vettern schon an sein statt heutigs Tags zu S. Hilario / ( oderverordnet / zu Poitiers dem Dienst wie mans in der Landsprach sagt zu S.
Gottes in S. Hrlarij Münster vorzu- Lerius ) heißet / und noch etliche An-o-rnim, steh"; Er aber werde in das Teutsch- zeigungen einer Kirchen samt ange,
vsndcm land ziehen / und das Reich Gottes yencktem Bruderhäußlein gefunden
Mngur, auch allda helffen befürdern/ derhalben werden. Ist nit S- Martini Kirch ,
taub. habe er sich jetzt bey Königlicher Maje- wie etliche vermeinen / gleich wie die zu
stät wöllen erzeigen/ und von ihme de- Helera an der Mosel / S. Naborsmüthig Urlaub nehmen / G0tt wolle Stifft genennt worden. Ferrner zögegnad geben / daß in dem Deutschland Fridolin von Chur gen Costank / Käy-der Christliche Glaub auch gepflantzet serstuhl / und Zurzach/ oder wie ande-werde / damit er möge K irchen / und re meinen / nähme er sein Reiß aufBa-Stiffter mit seiner Königlicher Maje- sel über den Götzberg gen Windisch /stätt Gunst / Hilff / und Schutz auf- und von dannen für Zürich / gen Gla-bauen / nnd anrichten. Darauf der rus hinaus. Da würckere aber GottKönig gütlich geantwortet / und S. Fri- wunderbahrlich durch seinen Heiligen /dolin Urlaub gäbe in dem Nahmen also daß vil Abgöttische Völcker zu demGottes hinzuziehen / mit Verheißung Christlichen Glauben bekehrt wurden /er solle an seiner Königlicher Bewilli- sintenmahl sie nicht allein einen solchengung/ Gnad / und Bestättigung kei- Heiligen Mann predigen hörten / son-nen zweiflet tragen / tkkd wölle ihme zu der auch seine gethane Wunderlichender Ehr GOttes / und der Kirchen vor Augen hatten; dann zu derselbenNutz / und Wohlfahrt/ allen mögli- Zeit wenig getauffte Christen um Zü-chen Vorschub beweisen. rrch / und Glarus zusinden waren / ob
schon S. Felix / und Regula / samtio. ES käme aber der Heil. Fridolin in dem Heil. Exuperantz daselbst etlicheS Hnro- das Deutschland an den Fluß die Mo- zu dem Christenthum bekehret hätten.
,ndÄ-M, stl genannt/ an welchem er rhme ein ae- Aber zu Glarus schaffete Fridolin so^ legenes orth ausserwohlte/ ein Kloster vil gurs / daß auch zween Brüder,
und