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wieder Priester vom Altar geht/ fal- dem heiligen Creutz/ versihet ihn mitlet er dem zu Füssen / bittent er wolle dem Hochwürdigen Sacrament deßGOtt für dem Stummen anrüsten: der Altars/ bald wird die Zung gelöset;Priester sagt ihme es zu / bettet für den damit Lobt er GOTT / und gieng
Stummen / bezeichnet ihn darnach mit Gesund nach Hauß»
as Weben/ Werben / und Wun-
derwerck des Heiligen Abts/ und Beich-tigers Magnt/ oder Magnoaldi.
Starke im Jahr Christi 6SZ. Dder 690. Den 7. September.
' Sein Leben hat in zweyen Büchern weitläuffig beschriben Thcodo-rus/ St. Galli Jünger/ welches bey ^leicuiors Haimißfeld GoldastenUm. I. ^liemsumcLlum Kerum, parre tecuncis, zustnben. Item^ ^Izrrinus kauceulis, z^nao i^ri. In LattlN M DwckÜUßgaNgM.Auß dlsen zweyen ist das unsere in kürtze verfasset. Dessen gedenckenauch ?. c-imiiuz, im Teutschen ^Lrc/roloZ.o, auf den < 5 . Herbstmo-nat. ^ krickemius cle Viris i11uttribu8 Orclmi» 8. LeneäiÄi. /Vrrolclu-rVioiij 1il>. z Vir-e 6. 8eprembri8. JttM dl't AugspUkger/ Cv-stanycr/ und Bündtncrische Ll-eviaris. Josn Srumptiiuz in seiner grossenSchwc yerischen Chronick l:b. 5. csp. r. Und letstlich loäocus ^tc^ierusStatthalter zu Wyl/ Lrokess 8. Oatti, in ^uusüb. LLllAsUeaßbuz» IN), r.Le r. ll)e Viris lttuttribus Uoussterij 8. Oalll.
^ Magnus / oder Mag-
S Magnj noaldus ist gewesen auß
HerkMn. Hibernia vom altem Kö-
niglichem herkommen/des-sen Vatter Severus/ dieMutter Theoclea gehess-sen ; diler Jüngling verließe Vatrer /und Mutter / Hab / und Gut / und seinVarrerland / GOtt desto emsiger zu-siehet in dienen. Zöge über Meer in Franck-Franckreich reich / weil er Vernehmen / daß der H.juColum- Natter Co'mnbanus mit Gallo / undvujüicbm andern Geführten auch in FranckreichOrden -IN- zu Sigeberto dem König zugezogen /ruiiemmen. welcher ihnen die Einöde LuxoviuMi ein-geräumet/ und da ein Klösterlein auf-gehauen / in welchem sie ein Gottgefäl-lig Leben führeten. Weil dann ihraufrichtiger Wandel / und frommes Le-ben allenthalben erschallet / kamen zuihm von nah und weit entlegnen örthernvil Adeliche Kinder / der Welt abzu-danken / und sich in geistlichen Standzubegeben. Under denen wäre auchMaqnoaldus mit seinem Vettern / undGeleitsmann Fiacrro. Als sie zu Lu-xvvio ankommen / redten sie S. Gal-lum an/ deme entdeckte Magnoaldusseyn begehr/ und Vorhaben/ wie auch
was seyn Gefährd gesinnet were. Ichsihe/ sagte er/ euch im Dienst Got-tes allezeit eyfferig/ und beflissen/ dieEinöde/ und Wildnuß zuvorderst Liebhaben; in welcher zuvor die wildeThier gewöhnet/ euch aber haben wei-chen müssen; derhalben begehr ich de-müthigst in euer Geschellschastt ange-nehmen zuwerden. Als S. GalmsMagnoaldi begierd erkennetc / und sa-he fern Demuth / in allem gesorsamlichsich anzubieten ; thäte er es Colum-bano zuwrssen/ und führete sie zu Ge-sicht; antwortet der heilige Vatler:
Billich ist es/ daß wir diejenige/ soin geistlichen Stand eintretten wollen/in einem/ und andern beruffen/ underkündigen / wann sie bey uns sollenauf-und angenehmen werden ; Als asder Magnoald die kurtze Zeit( in der'er bey ihnen wohnete / die grosse Lieb/Jnnbrunst/ und Andacht/ auch un-derthämgste Demurh der Brüver sabe/kehrte er abermahl zum heiligen VatterColumbano um den Orden anzuhalten/mit Zusagrmg alles Gehorsams. Da- Mk'Mrauss empfienge er das Geistlich Kleid/ Mönch,thäte zu seiner Zeit feine Gelübd / undwurde hiofüro Magnuö genenner; nach
sei-