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gen Persohnm deß Lostanßer Bisch-tums/ so zu undcrschidlichm Zeiten ge-lebt/ und in Heiligkeit gegrünet. Vonwelchen doch wenig (weder der Nahm)bekannt/ und gelesen wird.
Von ihnen gcschicht Meldung in beyden ^tsrkyroloZijz Os-lai-is 8»r<r-nij Larä. und kecrl Lgnisij, auf ihre verzeichnete Geburts-Tag. Bey
sscobo /Vlsnlic» dscaloZo kpilcoporum Loaliancienlium. ^osmie 8cumpkicrindem 6. Buch. krsncilco (Zuillimanno cls k.ebm klelveciorllw, lib. i. cap.>>. Von S. Pclagio handlet gesagter L^lar Lsroniuz csrch^m. r.^nnsl.
IUccleti: sä ^nnum. 284. Lccls. örevisrium Loniisncienle. VvN S-
hanne Bischöfen, ^.llnsles 8. Qslli und k. v. ^soäocus ^lerxlerus in Llironi-co pcoprio. ^
I.
8. rLI^61L)8,
Von dem Heil. Märtyrer Pelagio.
(Ä??DAnct Pelagius ist zu Em-mona in ober Ungern vonadelichen / reichen / undChristlichen Eltern/ um^ das 259. Jahr gebohren;und um das 7. Äahr seines Alters ei-nem frommen Priester Uranius genäßt/in die Zucht übergeben / von deme erauch im Christlichen Glauben / freyenKünsten / und Gottsforcht fleißig unrderwisen worden. Bey welchem an-dächtigen Priester Pelagius / nach sei-nes Vatters Pelusij/ und Mutter Hi-lariä Todt / auch wohnete/und in Tu-genden so starck zunähme / daß er seinDätterlich / und Mütterlich Erbgut /und Verlassenschafft / auß Liebe Got-tes / mit grossem Eyffer under die Ar-men außtheiHe/ dem gccreutzigten Her-ren JEsu mit Armuth in grosser Ge-dult / und Vollkommenheit nachfolgete/und die Welt samt ihren Wollüsten/inblüender Jugend verachtete.
Als aber die Christen zur Zeit deßTyrannischen Käysers Numeriani/anallen Orten verfolget wurden / und Pe-lagius mit seinem Lehrmeister Uranio /die gross? Blutvergiessung / und der
Christen unschuldigen Todt nicht mehrsehen könnten/ seynd sie von ihremVatterland hinweg gezogen/ und nachlangem herum reisen/ an den Boden-see zu dem Platz Niderburg(soein Rö-mische Vestung wider der AllemaunierEinfall in der Römer Provintz wäre /da hernach dw Statt Costantz an ge-sagtem Bodensee/ von dem KäyserConstantino erbauet worden ) kommen.Allda Habs sie den Tyrannischen Land-Pfleger Evilasium wider die Christenwüthend / angetroffen/ihne mit Christ-licher Stärcke / und standhafftigem Ge-müth seiner tyrannischen Thaten ge-strafft/ den Christlichen Glauben öf-fentlich bekennet/ und erwisen/ dieGötter aber nur ein Menschen Gedicht/und Teuffelisch Gespänst zuseyn/ auß-geschreyen.
/ Evilasius der Landvogt nähme desH. Pelagij/ als eines jungen Jüng-lings Ermahnungen für ein Schmachauf/ sonderlich weil er seine Götter /und Glauben verachtet hätte/ befihltbald den Schergen/ daß sie ihne mitFeusten schlagen/ mit eisenen Kettenbinden/ und in ein finstern Thurn in
der
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