c-p. 4,
Von etlichen Heiligen/
der Niderburg werssen sotten. Alsaber der H. Jüngling in der Gefäng-uuß läge / rüffle er zu GStt um Bey-stand/ und Hilff/ da war der finstereÄercker mit himmlischen Lischt bald er-füllet/ sein Hertz erfreuet/ und ge-tröstet/ und die Marter-Cron Me-langen gestärcket. Nach dreyen Lä-gen wird der H. Pelagiuö dem Land-vogt wtderum fürgestellt/ der suchtewlderum alle Mittel/ und Weeg/ mitguten / und rauhen Worten / wie er ih-ne von seinem Vornehmen möchte ah-wendrg machen/ und bereden seinenGöttern zuopffern / und den Christli-chen Glauben zu verleugnen ; richtetaber nichts auß.
Darauf befähle der Landvogt C-vilafius den H. Pelagium mit hartenStreichen zuschlagen/ und aufzuhen-cken / mit etsenen Hacken zuverreissen /und mit sicdigem oel zubegiessen. Alsaber der stanvhafftige Ritrer dise grau-same Marter / um JLsu Christi / uudseiner Seelen Heyl willen / überstan-den/ befähle der Tyrann glühende Äo-len/ und alte Scherben von irrdinenGeschienen / und Glaß auf den Bo-den zuspreiten/ und den H. Jünglingdardurch hin - und her zuziehen. Inwelcher Peyn/ und Marter der Heil.Pelagius den Tyrannen mit dergleichenWorten solle angeredt haben : O duverstockter/ undellender Mensch/ schä-
CostüNtzer Bischthums. rzr
me dich deiner Tyranney 4 dise Mar-ter / und Peyn seynd mir vil mehrein Freud/ und liebliche Rosen/ alsein Hual/ und Schmertz. Ab wel-cher Red der Landvogt noch mehr er-grimmet ; befähle den H. Pelagiumausserhalb der Niderburg (jetzt Lo-stantz)deN28. Tag Augusti des 284.Jahrs Christi/ sein Haupt abzuschla-gen. Nach Vollender Marter/ ist derandächtige Priester/ Und LehrmeisterPelagtj / Uraniuö mit etlichen from-men Christen zu dem H. Leichnam kom-men/ und haben seinen unschuldigenTodt mit klagen beweinet/ und mit eh-ren zu der Erden bestattet.
Von disem H. Pelagio wird mehrgelesen in unserem Inearro Lccleligtti-co Heiveriochm» bey dem BischofsSalomone H. zu Costantz/ dises^H.Märtyrers Reliquien sollen von Co-stantz gen Rom/ und hernach widergen Costantz zu Salomonie HI. Zeiten/durch Vapst Zohannem X. ,m Iahedes Herren 918. kommen/ und vergärbet worden seyn. Aber weil Iaco-bus Manliüs klar schreibet/ Salomon
II. Habe ein köstliche Sarch von Sil-ber machen lassen / und St. PelagijMärtyrers HeiligthÄmer darinn ver-schlossen/ so kan sie dann Salomon
III. Von Rom nit gebracht haben /
in dem sie schon zu vor zu
Costantz gewesen.
H.
8 . I'ä'rxkNVS, Lpilcopus, K Conscssor.
Vom H. Bischoffs/wd Beichtiger Paterno.
gleichwohl wir des H. Pa- guten Mercken geleuchtet/ und endlichrerni Lebens/ und Gottseeli- auf den 2z. Tag Herbstmonat seeligsgenTodts kein Bericht/ oder lich von diser Welt geschieden/ undWischenschafft haben/ müssen durch den zeitlichen Tod zu den ewigenwir doch daß der H. Paternus um das Freuden gefahren/ wie uns die lVlrr-Jahr Christi 41 r. ein fleißiger / sorg- tyroIoZis Baronij / und Ca-
fältiger/ und eysseriger Bischoff zu Win- rufst anzeigen,
disch gewesen / in Heiligkeit / und vilen ,
8. Lr>ilcos>U8- Lc (^onfetlor.
Vondem H.Bischoff/ und Beichtiger Laudo
IMÜJser H.Laudo stunde dem Bisch- Bischoff Parternus/ und Lands Bi-thum Windisch in heiliger Lehr/ schöff zu Costantz in Franckreich imund Leben vor/um das Jahr Hertzogthum Normandia gewesen/die42z. einer grossen Wachrbar- wollen mein obgesagres ikesrrum Lc-keit seiner anvertrauten Herrd Christi; cleliaillcumHelveriorum, beydem an-stach den 22. Herbstmonat / wie uns ob- dern / und dritten Bischoff zu Windischgesagte lVlarryr-oloA-a Andeutung thun. lesen / und daraus schließen / was demDie nun wollen/ daß dise beyde H. fromk Leser zum anmüthigstk seinmöchte.
k. k. lVIurer, Die H. Schweiy. R 2 IV.
Im Jahrveß Hcf>kn4 " den 2-
Herbst.
Im Jahr4-;- dcn rr.Herbst-