Costantzer BischchWs. rz-
Vmckhardüs komt wrd^k zu Hauß / neu / S.Burckardi Brunnen genannt/
fragt nach seinem Vogel / aber nie- der ist gru für das Fieber/'und andere
rnand wolle ihme ihn anzeigen / noch Krankheiten / solcher wird fleißig ge-
Darvon wissen. Er ruffte ihm an un- truncken / weit getragen / und in hohem ^
derschidlichcn Orkhen des Hauses/cnd- Wehrt gehalten. Bey unserwZeiten/ ^
. tich gäbe er ihme Antwort aus dem um das Jahr 1617. ist die Kirch Herr/ üheimlich? Orth / und demnach sie heraus lieh erneuert / und mit schönen Altäre» ^
gezogen war/ zeigte sie dem H. Vurck- geziehret worden / durch den Hoch- 1
hardo den verlaust ihres unschuldigen würdigen Herren Abt Jodocum zu Mu- ^
Lodts/ und der Diensten Untreu an. n/ so wenia Zeit zuvor dise Kirchen / ' j
Und von deßwegen wird S. Burck- Flecken / samt aller Gerechtigkeit, und * ihardo ein Dulen zugemahlet/ wie de- Nutzung/ von den Edlen Holdermey- isen die uhralte Gemäht klare Zeugnuß er von Lucern erkaufft/ und an das ?geben- GOttshauß Muri gebracht hat. In
diser Kirchen Erneureung ist des Heil.z. Nach seinem Gvttseeligen Abster- Burckhardi Grab nicht verrückt/ nochsterben/ war er in die Kirchen Bein- geöffnet worden/ wiewohl daß vilftom-
wey! begraben/ und wird seyn Grab me Menschen inniglich wünschten;aber
noch hinder dem Chor-Altar gesehen/ der fromme Prälat möchte darzu nicht
und gehet ein Loch in seyn Grab hi- beredt noch bewegt werden. Aufsvl-
nab/ darein die Menschen ihre presthaf-, che Weiß wird von den Jnnwohnernte Glider zuhencken / und hinab zulas- zu Beinweyl dises H. Burckhardi Le-sen pflegen / allda sie theils Müterung/, den erzehlt / und von Alters hero/vonauchBesserungihrer Glider/und völlige einem zu dem andern kommen / wie ichsGesundheit mehrmahlen erlangten; wie dann mehr als einmal/ die Ehrwürdi-die grosse menge der Krücken / Stechen/ ge Herrn Conventuaien des Gotts-
u d wächsimn Glider genügsame Zeug- hauß Muri erzehlen gehört,uuß geben. Es ist auch allda ein Brun-
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, 8 ^nackiorera, öc ^sarr^r.
Von einem unbekannten Wald-Bruder/
und Märtyrer.
Um dasJahr r»t>»drn6-J«G
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c--. r. i^^N der GraffschM Kyburg Zü- Gottsdienst ergeben. Deßwegen derercher Landschasst/in der Pfarr Teuffel den Bruder/einnähme/undund Chorherren Stifft Em- ihme einspräche/daß er solle den Gott-brach wohneren nicht weit von seeligen Embricum ermorden / damitder VesiungFreyenstem/ im BergJr- er auch für einen frommen Bruder ge-ckel (um das loov. oder vilmehr um halten/ von denLeuthen besucht/ unddas 900. Jahr Christi vor/oder nach/ hochgeachtet wurde. Der armseelige DerH.dann kein gewisse Jahrzahl zufinden) Bruder komt endlich in disen tcusseli- Bruderzween Einsidler/ oder Waldbrüder / schen Einsprechungen so weit/ daß er ^dermSnderen der eine/ dessen Nahmen GQtt ihme fürnahm seinem Schalck zu erfüllam besten bewüst/ (und ein altes ge- len ; sucht Gelegenheit/ und überfalltschribnes Buch den seeligen Embricum in einer Nacht den Gottseeligen Brusucnnet/und gibt ihme vielleicht der der Embericum in seiner Eell/und Ge-Scribcnt den Nahmen von dem Fle- bett/ schlagt ihne mit einem Kolbencken/ oder der Flecken möchte den Nah- oder harten K'nittel zutodt/ und zün-men vom dem Heiligen bekommen ha- det seyn Wohnung mit Feur an/ inden ) ein heiliges / und tugendsames Meynung der Gottseelige Bruder sollLeben vil Jahr in der Wildnuß führe- te in seiner Cellen verbrennen/ und al-te. Er war von den umligenden Men- so der Mord verdeckt / und verschnür-- schen vil besucht / die ihme das Allmu- gen bleiben / macht sich bald darvon insen brachten/ sich in seyn andächtiges seyn Wohnung/ der Sach einen Auß-Gebett befahlen / in ihren Nöthen sei- gang zuerwarten.ms Nahtö pflegen/ und mit freund»- ^ ^ ^
eher Tröstung wlderum heim giengen. Das Feur bucht aus / die Eell ver- cq>. »
brank / dieumwohnete Leuth sehendenc»x. - Hingegen war seyn Mitbruder/und Rauch / und Brunst / und lausten zuEinsidler/ so nicht weit von ihme woh- dem Feur zuwehren/ und die Brunstnere/ ein heyloser träger/ und Gott- zulöschen/ und fanden den Gottseeli-loser Mensch/ der Welt mehr dann dem gen Embericum in der Asche» todt fll. l?. iVlurer, Die H. Schweitz. S » doch
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