Von etlichen Heiligen/
doch von allem Fcur/ so wohl am Leib der Kirchen/ da jetzt das Stifft Enuals Kleideren unversehrt ligen. Di- brach erbauen ist/ geführt/ und alldases grosse Wunderwerck bewegte man- begraben. Als nun der Allmächtigniglich daß sie GOtt dancketen für die GOtt/ seines getreuen Dieners Hei-grosse erzeigten Gnaden / und bewein- ligkeit/ und Verdienst der Welt wöl-ken den Todt des Gottseeligen Bru- te offenbahren/ und den Menschen/soders/ daß er so erbärmlich/ um sein sein Fürbitt begehrten/ und sein GrabLeben kommen wäre. In dem aber besuchten/ mancherley Gnad beweisen/das Volck mancherley Reden tribe/ wie wurden die Wunderzeichen in der Nä-die Sach sich zugetragen hätte/ ob er he/ und Werte Kündbar / dardurchdieermördt / oder in dem Dampft erstickt Wallfahrt täglich zunähme / die Opf-wäre/ da komt der Todtschläger des fer/ und Vergabungen stch also versH. Mitbruders auch herzu/ jammeret/ mehrten/ daß die Pfarrkirchen zu St-und beklagt sich auch übel über die nem Kloster der Regulierten Chorherr»Brunst/ und seines Mitbruders un- oder Canonicorum Regularium St.vorschlichen Todt/er erzeigt sich lieblich Augustini/ mit der Grasten von Ky-und freundlich gegen dem Volck / und bürg Verwilligung veränderet wurde,dem H. Einstdler / damit der Mord / Über des Gottseeligen Einsidlers/undund Argwohn nicht aufihn fiele/ und Märtyrers Grab/war zuderLinckk sei-als er under andern hinzu gieng den ten derKirchen ein grosse schöne gewölbteH. Embericum zuküssen / fienge der H. Capellen mit einem Altar gebauet/ dieMann an zuschweissen/ und das Blut zwar noch aufrecht stehet/ ob wol derzuvergissen / dessen männiglich höchlich alte Catholische Glauben durch daserschracke/und erkannte/daß der falsche neue Evangelium hingelegt / und dieBruder seines Mitgefellens Todtfchlä- alten Kirchen Gebräuch veränderetger/und verbrenner wäre. worden.
Man griffe den Bruder an / der be- Difes Heiligen Einfidlers Embe-kannte von Stund an den Mord/ und rici obgefchribne Historia/ und Leben/allen Verlaufs/ daraufwar er genKy- wird in einer alten Züricher Chronickbürg für den Graffen geführt/und ist gefunden/und gelesen/so im Jahrmit Urtheil / und Recht/zu dem Todt/ des Herren 11-44. vollendet worden /und Rad verurtheilet / und Gericht deren Exemplar eines in dem Gotts-worden / und büssete also der Leib auf hauß Wettingen zufinden. BesitzeErden/damit die Seel nichtverlohren auch unser Idegcrum Lecleüstticumwurde. Des Gottseeligen Einsid- blelveriorum, in Beschreibunglers Leichnam aber wurde mit grossen desStifftö Einbrach.
Ehren/ und Leyd von dem Volck zu
XII.
b. Lrewüa, Lc (^onfellor.
Um d-isJahr 1200.dcn n - De«crmbrw*
Von einem unbekannten Heiligen Ein-
sidler/ und Beichtiger.
^^N Underwalden in dem Kern- er auch ein seeliges End/ und war ne-
wald/ in der Psarr Buchs/in ben feiner Holm begraben.
der höhe des Burgcnbcrgs vor
dem Flecken hinüber/ an dem Mitler Zeit als der gemeine Mann c-pOrthda unser Zeit S. Iosten Capell/ zu Buchs nicht wüßte/ daß der Gott-samt einem Bruderhäuslein stehet / seelige Bruder gestorben/ sonder ver-wohnete vor Alten - Zeiten ( möchte um meinte er wäre anderstwo hingezogen /das i2Oo. Jahr Christi ungefährlich und seyn Wohnung/ aus Ursachen ver-gewefen feyn) ein frommer Gottseeli- änderet; sahen fromme/ und andäch-ger Einfidler/ oder Waldbruder/ un- tige Menschen über den Lucerner-Seeder einem Felsen/ oder Stein; diser hinüber/ vilmahl bey finsterer NachtBruder führte viel Jahr ein heiliges/ an diser Gegne/ da der Bruder gr-ünd strenges Leben/hielte sich still/und wohnet hatte/ein scheinbares Liechteingezogen/ mit ben Menschen hatte er glantzen / welches/ wann es ein Zeitwenig Gemeinschafft / gienge auch nicht lang geschinen hernach widerum erlöschetaus seiner Einöde / außerhalb was die war. Darauf ein ehrsame Gemein zu
Nothrurfft erforderte / und seines Leibs Buchs beschlossen / etliche Männer da-Nahrung belangte. Endlich nähme hinzusändenum zubesichtigen/ »abzu-
suchen /