isO Von etlichen Heiligen/
Diser zweyen HH. Brüdern gedcncken 6eäa ; Muaräus, ^66 ,
. Osrä. IN disous, k. Lsllilius in ihren ^srr^roIoAljs, auf beyde
ihre gesagte Geburtstag. Orcgorius^rolleriljsin vicin 8s. kacrum csp.i. I^sui-encius 8urius Um. r. sä r8 bebrusrij. JttlN ^m. t. äie l.^snusrij in vica 8. LuZenäi ^bbscis. ^scbs^isr i.ippe1oo in vicis 8snLio-rum ^m. i. krsncilcus Qullimannus lib. t. csp. l<. üve utunacr clükcbus Helvcuorum.
VI.
Im Jahrs?o, den I.Jan-
85. rvLMNU? . Lc Ldbrtes.
Won den MU. Ruqmdo / und Ulaudio/
Aebt.
gelehrte Franciscus Gulli-manuuö in seinem ersten Buch/an dem 15. oder letsten Capi-tel äe kepus blelveliorum ,erzehlet/ daßdise H. Freund GQttesEugendus / und Claudius undet dieHelvetische Heiligen gerechnet werden/deren Kloster zwar in dem HertzogthumBurgund/ auf dem Berg Aura/ auchJurten/ und Leberberg genannt / soallernächst an die Helvetios gräntzend /wie oben vermeldet/ und deßwegen un-sern Landen vil Freundschafft mit ihrerLehr / Predigen / Pflantzungdes Christ-lichen Glaubens/ und Würckung vi-»er Wunderzeichen erzeigt möchten ha-ben. Weil wir aber bey P. Lau-rentio Surio Tom. i. und Tom. 7.in beyden Heiligen Leben nichts gründ-lichs können abnehmen / daß sie in un-sern Landen gewürcket haben/ wollenwir ihr Leben/ und Todt kürtzlich an-rühren/ damit wir nicht auß Helve-tia schreitten.
e-p. r. Eugendus in Burgund gebohren /käme in dem 7. Jahr seines Alters indas Jurensische Kloster / under dieZucht/ und Gehorsame beyder Heil.Aebten Lupicini/ und Romani/ beywelchen er in Klösterlicher Zucht/ UndHeiligkeit des Lebens / so vil zugenoh-men/ und erlehrnet/ daß er nach derHH. Lupicini/ und Romani Todt /würdig geachtet worden in der Abteynachzufolgen/ und ob er wohl nichtPriester war/ noch die PriesterlicheWürde an sich nehmen wolte/ leuchte-te er dannoch in so grosser Heiligkeit /und Unschuld des Lebens/ daß ihnedie Teuffel hefftig fürchteten/ wie siedann von einer besessner Adelicher Per-sohn/ wiewohl er abwesend/ durchseinSchreiben / und Briefweichen müßten.Es machett auch der H. Eugendusdurch seine Brief/ und eingesegnetesOel/ vil Leuth abwesend/ von ihrenKranckheiten gesund. Eben disesOel / und seine Brief/ oder Zedel/ wur-
den unversehrt nach eflier Brunst inder Aeschen gefunden. Er leuchteteauch mit einem Prophetischen Geist ;
Er erkannte des menschen Hertz in wasStand der Gnaden/ oder Ungnadenvor GOttes Angesicht sie wären / sag-te seinen / und andern Leuthen ihrenTodt zuvor. Hatte mit den HH.ApostlenPetro/ Paulo/ und Andrea/auch mit dem H. Bischofs Martins /Gottseelige Gespräch / und liebliche Ge-meinschafft. Da er nun etliche Mo-nat zu den 60. Jahren gelebt/ starbeer seeliglich im Jahr 590. desen Fest-tag den 1. Lag Jenner gehalten wird /wie bey P. Laurentio Surio Tom. I.weitläufiger auf gesagten Lag / in sei-nem Leben gelesen wird.
Der H. Cläudius von dem Fürst- I», Mnchen Stammen der Salinensium in 6«o denöBurgund gebohren / war in dem 7. Jumj.Jahr seines Alters / berühmten Schul- *'und Zuchtmeistern befohlen/ bey wel-chen er alles Zeitliches verachtete/ Gottund der H. Schrifft mit grossen Fleißauswartett/ die Welt in dem 20. Jahrseines Alters verliesse/ und Lhumherrdes Ertz - Bischöflichen Stiffts Bisantzin Burgund wurde. Nach 12. Jah-ren/ in dem 626. Jahr Christi/ warder von himmlischer Stimm/ und Gött-licher Anordnung zu einem Bischofs er-wöhltt/ hat dasselbige7. Jahr regiert/und fleißig versehen. Darauf gäbeer das Bifchthum frentvillig widerumauf/ und zöge aus Göttlicher LiebemNutz seiner Seelen-Seeligkeit in dasvbgemelde Jurassische Kloster des HH.
Lupicmr /Romani / und Eugendi /näh-me St. Benedicti Orden an / war da-raufnach simff Jahren zu einem Abterwohlet/ und stund dem Kloster indie 50. Jahr löblich und wohl vor / ingrosser Heiligkeit des Lebens / und Vi-sen Wunderwercken. Starbe endlichMinem hohen Alter/ um das JahrChristi 680. in dem 4. Jahr KönigsGildeberti inFranckreich/ den 6. Tag
Brach-«