Und Martyrln Wyboradq. 2.0z
und hencktt den alten Fürhang seiner seyn Leben znlesen. Bald daraufent-H. Schwester zu mehreren Ehren wi- schließe er bey dem Grab / und da erderum vor/ und öffnete dise Erschein widerum erwachete; empfunde er einnung männiglichen. Als aber der sonderbahre Klarheit/ in seinen Augen/Abt Engelbertus starbe im Jahr des und behielte auch ein gutes Gesicht bißHerren yzz. ist demnach ihr Festtag in den Todt.jährlich herrlich gehalten worden / bis
sie von dem Bapst Clemens dem II. Ciü Weibsbild Reginsinda Mitkanonisiert worden/ im Jahr 1046. Nahmen / litte ein grosse Zeit ohn un-rvie hievor gesagt ist. Damit aber nie- verlaß ein Hauptwehe / da sievernoh-mand vermrne Engelbertus habe zuvil men/ was für grosse Wunderwerkgethan / in dem er den Festtag der H. GStt bey der H. Wyboradä GrabMartyrin zu ehren alUtelleke / und dem würckete / käme sie auch dahin / verlob-Römische Stull/und Kirchen vorgegrift te der Heiligen Festtag Jährlich feyr-fen; will ich den günstigen Leser zu dem lich zuhalten / wann sie möchte durch ih-hochgelehrten Orctgr Hgr-omo l'om. 9. re Verdienst von so siarckeM Haupt-«6 /^nnum 814- toi. 608. 6. O I). wehe erlediget werden. In disemda er von deß grossen Kaysers Caroki Gebctt überfiele Reginsindam einCanonisation hündlet / weisen. Schlaff; da sie aber wider erwachete /
. befände sie sich frisch/und gesund. Ohn
In einem Dorfs des Ergöus/ Da lang hernach käme der Feyrabend des^U einer feiten die Aaren/ zu der an- Fests der H. Wyboradä/ da machteDeren aber der Rhein neben hinstiesend/ Reginsinda einen spalten Feyrabend/inwohnete der GottfeeligenRachildä leib- Meynung ihr Webruch außzuweben /liche Schwester / mit Nahmen Pildru- ehe sie aber fertig werden möchte/ warDa / die wäre durch ein schwäre Kranck- die Straff Gottes mit dem übernatür-heit also Schwach worden / daß sie we- liehen Hauptwehe auch verbanden / al-der die Zehen noch die Füß brauchen so daß sie sich in das Veth legen müß-könnte/ ja kaum bsswcillenm dem Beth te/ aber sie empfände kein Besserung/«uffitzcn / wie nun die Kvanckheit ein darnach betrachtete sie ihr Gelübd /lange Zeit gewehret/ und sie an dem Und die darauf erfolgte Straff/stameLeib zimblich abgenohmen / befähle sich mit weyneden Augen / und reuigen Her-Pildruda der H. Wyboradä. In der tzen zu der H. Martyrin Grab / undNacht erscheinet der Kranckcn die H. fände widerum Gnad / und völligeWyborada / tröstete sie / und warffe Gejundheit.ihren v.0»braunen Mantel über die krau- ^ ... ...
cke Pertohn/ sprechend : begehrest du Zwo ünderschidliche Perfohnen -^u rasten / und schlaffen. Also schlief- waren zu gleicher Zeit zu dem Grab derfe Püdruda die gantze Nacht durch / H. Wyboradä geführt worden / durchuno ein guten theil deß Tags/da sie ihre Verwandten/ und Nachbaurcn /Über erwachete/ begehrte sie zu Essen / deren der ein übernatürliches Zahnwe-und nähme der Magen die Speiß so he/ der ander aber an einen» Fieberwohl an/ daß sie in kurtzem ihr Gesund- Kranck gelegen/ und mcrcklich abkoin-heit/ und Stärcke erlangte/ und die men waren/ also daß -sie aus eygnenWahlfahrt zu der H. Jungfrauen/und Kräfften ihnen selbst nicht helffen könn-Martyrin in eigner Perfohn verrichtete, ren. Die Stund / und Andacht aber
wäre also gut / daß sie beyde bey diftrEs erfüllete auch seyn zeitliche-Le- H. Wyboradä Grab ihr Gesundheitden der fromme / und andächtige Vat- erlangeten.ter Hitro/Conventual/und Profeß
zu St- Gallen / ein leiblicher Bruder Ein Kind St. Wyboradä Dienst-
der H. Wyboradä/ sovil Jahr Pfarr- -Magd / litte so grosses Zahnwehc/nudHerr / und Seelsorgerbey dem H. Mag- war das Haupt dermasscn verschivvllen/no gewesen/ von dem Geschlecht ein das männiglich achtere daß das Kindwohl adellche Persohn von Klingen, in diser K ranckheit müßte sterben. DieNach seinem seeltgen Ablciben käme an Mutttr nähme ein Spänlein / oderdie Pfarr des H. Magni/ Egibertus Sprossen von der H. Wyboradä Bad-tin Ertz-Priester / und Convemual standen ( davon oben Meldung gefche-mehrgesagtes Gottshaußes St. Gal- hen) säuberet mit solchem Höltzlem /lenz weil ihme aber seyn Gesicht täg- und berührte dem Kind die Aähn / undlich abnähme / und Blind zu werden das Haupt darmir / da flösse zwey /jhme förchttte/thateerzu derH.Mar- oder drey tröpfflein Blut auß demkyrin em Gelübd/ wöchentlich auf ih- Mund / von stund an würd das Kindrem Altar imdes H. Manqi Kirchen / genesen / und von aller Geschwulstrin Meß von dem heiligen Creutz durch entlediget,k. k. klm-er, Die H. Schwer«. E « St.