204 8. LkbllM. Lpilcopur, Lc Lremics.
St. Wyboradä Dienst-Magd / Ma^d/ und der Pfarrherr EgibertuSund geistliche Tochter die Gottseelige zu St. Magno/'kamen/ verwundereKebennina/ dienete nach derH. Mar- ten sie sich des seltzamen Zustands/de-tyrin Todt der S. Rachildä/ so fast nen Kebennina antwortete : daß siedurch ihr gantzes Leben schwach / und dergleichen Zustand wohl vorgewüßtvil Kranckheiten außgestanden. Also hätte/dann da sie noch mit derH. Wy-begäbe es sich zu einer Zeit/ daß dise borada zu St. Georgl wohnete/ undandächtige Rachilda kranck läge/ und übel Kranck läge; seye ihr ein schönerihr die Kebennina außwartete / und in Jüngling / ohne zweifflel ihr H. Schutz-die Kuchen gienge ein Artznet) meinem Engel/ und der böse Feind erschinen /Häffelein ihr krancken Schwester zusie- und da er gewalt an mich wolt legen /den: Aber der böse Feind möchte die beschützte mich der Jüngling / und lies-Liebe/und andächtiges Lebendster bey- se ihm keinen gewalt für dasselbmaylden Schwestern nicht länger gedulten/ über mich / doch sagte er: daß ihm wer-stiesse die fromme Kebenninam in das de Gewalt auf ein Zeit geben werden/Feur; ehe sie aber sich sechsten könnte seyn Boßheit an mir zuvollbringen /von dem Feur entledigen/ würd sie zimb- daß achte ich jetzt geschehen zuseyn. Wiesicher mästen beschädiget an dem Gesicht/ aber der Schmertzen bey der Gott-und einer seichen / nichts destoweniger gesiebten Kebennina mitler Zeit starckempfände sie durch Hilss/und Verdienst zunähme/ und man vermeinte daß sieder Heil. Wyboradä einen gerin- darab sterben müßte / gäbe ihr die S.gen schmertzen / ja es waren auch die- Rachilda St. Wyboradä härin Kleid/Kleider an der Seiten/ daran sie von oder Cilicium / und den Pilgramstab/dem Feur beschädiget war/ nicht ver- die soltesieauf/ und über den Schabenbrunnen ; hingegen aber an verändern der verbrennten Glider legen/ daraufffeiten / da sie an dem Leib nicht verletzt würd es bald besser/ und würd gesund/war/ seynd die Kleider hinweagebrun- mit männiglicher/und höchster Dancks 'nen. Da sie sich nun durch Beystand fagung gegen GOtt / und seiner gcsieb-der H. Wyboradä von dem Feur ent- ten Dienerin der Heiligenlediget hätte: setzte sie sich zu dem Feur Wyboradä.
in einen Sessel. Als aber die ander
üs Wen des Wlllgen Demo /
des zweyten Einsidlers im finstern Wald/und Bischofs zu Metz.
Im Jahr Christi des Herren 94«. den z. Augstmdnar.
Von disem H. Bennone schreiben kroäosräus Abt zu Rhemis inFranck-reich in seiner Chronick. n.. v. LsiMopsiorus ttarrmsaumin ^nrwlibus Lre-rmcarum. und die drey kleine Teutsche Einsidelische Chronicken/in den Jah-ren 15-87. 16ÄZ. I6Z0. under dem letsten Prälaten gedruckt.
c-p. i.Bennonisherkonr«men.
Zirbct iilfinsiocnWald alldaEinsamjulcbe».
Zeiten des Papst Bene-dicti iv. und Käysers Lu-dovici III. war zu Straß-bürg ein frommer Gotts-förchtiger Lhumherr mitNahmen Benno/ welcheraber hernach / wegen seines H. Lebens/gemeiniglich Benedict genannt worden;so vil bewüßt/ von Königlichem Bur-gundischem Stammen gebohren. Diserbekäme aus Göttlicher Entzündung eingrossen Lust/ und Willen die Welt zuverlassen / und zu dessen Ehr sein Le-ben in einer Einöde zuverbringen/und
weil er vil vom Finstern Wald / der H.Capellen St. Meinradi Wohnung ver-nahmen/ auch guten Bericht hätte/was G-Ott allda für Wunderzeichengeschehen liesse/ zöge er selbst dahin denAugenschein einzunehmen : nach demer den Orth besichtiget / und ihn ihmegefallen liesse/ kommet er für die Graf-fen von Rapperschweil / ( welchen sowohl der finstere Wald / als alle darumligende Landschaften vom obern Züri-cher-See hinab/ biß an die Schwei-tzerische Länder/ damahls zugehörigwar ) undmhänig birErt / daß
sie'