Vischoff/ und Beichtiger. rr r
den litte. Sie bezeugete denen / die hat aus dem Mantel oder Rock gemel-zu ihr kamen/ daß sie St. Ulrich indem ter Frauen / Meßgewand lassen ma-Wasser hätte gesehen / der sie / und chen / die andere Kleider auch zuge-ihre Sachen biß an das Gestad gefüh- brauch des GOttsdiensts verordnet /ret hatte. Disem Wunder liesse schier zu derGedächtnuß dises Wunderwcrcks.die gantze Statt zu/ fuhreten auch an- -
fänglich die Frau mit Lob zu S. Ulrich/ Zm Jahr Christi n8z. den 17. c,p.und hernach in unser Frauen Kirchen Tag Brachmonats um die neundieGStt lobende / der glorwürdig in sei- Stund als ein grosse Hitz war / würdnen Heiligen ist. ein Werckhütte in der Kirchgasss n ge-
legen/ von dem Feur angezündr / welche
In Franckenland war ein mächtig die nahende Häuser / und darnach alle .reiche / und vermögliche Frau von dem Laden/ und Werckstätt/ zuletst auch St.Teuffel besessen / und heffrig gepeini- Ulrichs / und ist. Afrä Kirchen / undget. Dsse zuerledigen seynd fünff Kloster mit grosser Behandtgkeit ver-Bischofs / samt andern vilen / zusamen zehrt / und zu Pulver verbrent hat; alsokommen : als sie nun dem Teuffel mit daß aufdas nächste Nachtessen gar keinGebetten / und Beschwerungen aus- Brod auch kein Wohnung / darum diezufahren geborten / fieng er an zuschrey- Vatter durch die Nacht ruhen möch-en / und heulen / sprechende: Es seye ten/ überbliben war. Deßwegen diedann daß etwas von deß H. Ulrichs Bruder hin / und wider in der StartSachen oder Heylthumer daher kom- Zerstreuet waren / also daß sie vor gros-me / wird ich von euerS Gebotts we- ser Kümmernuß einen Verdruß hättengen das besessen Geschirr nicht verlassen, zuleben / biß daß sie widerum ihreUnd da er zum öffterenmahl dlse Ant- K'räffren erholet / und ein Hertz ge-wort gab / haben sie ihnen fürgenom- faßt / anfangen neue Wohnungen zü-rnen gen Augspurg zuschicken / daß sie bauen / darinnen sie den GOtrsdienstetwas von dem Heil Ulrich bekommen halten/ und Klösterlich leben möchten,möchten. Dieweil sie aber also under St. Ulrichs Grab ist auch durch dieihnen Rathschlagercn / schreye der Teuf- Balcken / so darauf gefallen / zerbro-fel durch der Frauen Mund : Wehe chen/ und lär gesunden worden / alleinmir / wehe mir / es ist hie ein'Priester waren vier Tafsien / wie man zu einemin der nähe/ der ein Humeral hat / Lodtenbaar braucht/die einen lieblich, nwelches deß vorgemelten Bischoffs Geschmack hatten/ vorhanden / daherist gewesen : und wiewohl er daß nicht gescheht worden/ daß sein H Leib .alsgern thäte / hat er doch den Priester er von disem Leben abgescheyden / da-genennt / und das Hrth angezeigt / da rein seye gelegt gewesen. Aber auser ivohncte. Da nun der Priester be- Befelch deß Bischoffs Hartwigi würdrüsten mrr dem Humeral käme / ehe er deß H. Ulrichs Leichnam wohl viert-ln das Hauß eingienge / spräche der Heu Tag gesucht / und ein gemaurtesTeuffel: Wehe / wehe / es kommt deß hol von Auaderstucken / und undex dem-Bischoffs Humeral. Mit Visen Wor- selben noch ein anders / doch kleiner alsten hat er scheycnt und heulent der daß erste gewesen / gefunden / warenFrauen Leib fast abgemeldet / verlas- aber beyde lär. Aulerst / als es demsen. Als aber der Priester gefragt H. Beichtiger gefallen / in der Nachtwürd: von wannen ihme das Hume- der Iahrzeit deß Absterbens seinesH.ral käme? antwortet er sprechend: Als Vatters Hupaldi hat er wollen offen-auf ein Zeit der H. Bischofs S- Ulrich bahr werden / nemlich in dem drittenzu dem Königlichen Gespräch / oder gemaurten Gewölb / welches daßklei-Reichsrag zöge / und in unser Kirchen nest / undcr den andern zweyen ge-kommen / hat er mich gebetten Meß weßt. Alsdann hat man aufgehörtzuhalten / als er mich aber die Alb ohn biß auf deß H. Laurentzen Tag/ anein Humeral sahe anlegen / spräche er: welchem aus Befelch deß gemelten Bi-wo ist euer Humeral? Ich antworte- schoffs / als auch der Probst von St.te / ich hätte keins: da hieß er mir dlß Georgio / samt andern Geistlichen be-Humeral schencken. Die Frau aber rüsten / hat man die K irchen versper-als sie loß war von dem Teussel / und ret / und da eingeführt Maurer / undwider zu ihrer Vernunfft kommen / hat Tagwercker / ( welche zuvor Beichten /sie'ail chre Kleider die sie selbigen Tag und C ommunicieren müßen.) T lse ha-angehabt / durch einen Borten zu S. ben den gantzen Tag gearbeitet / daßUlrichs Grab geschickt / auch besohlen sie die Statt säuberten / und raubt. 11/'Zuverkündigen/ wie sie durch seyn Für- und die grosse Quaderstein aus dembitt / und aus den Gnaden GOtles er- gründ heraus wursten / und si ynd kaumlößt wäre worden. Herr Wiesred biß Nacht fertig worden. ?l<^ nunProb,: / und Custor selbigen ^>rrhs / dle Maurer einen sehr grossen Dmader,
u. k. iviurer. Die H. Schweitz. E e s stem