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Des Gottshauß Engclberg.
Pergament geschriben/ ( dann selbiger mit einer Rinckmaur/ und Porten /Zeit die Druckerey noch nicht in ihrem machte es damit beschlossen / und ver-wesen wäre) mit grossen kosten. Nil waltete dem Kloster das Hauswesenliesse er durch seine Conventuales ab- wohl/ und löblich; darnach starbe erschreiben. Er selber schribe von neu-, im Jahr 1178. auf den 27. Mertzen /em etliche Bücher/ under deren der und solle mit Wunderzeichen gekeuchtTractat vo liboro ^rbicrio in siben haben / deßwegen er von dem Engel-Bücher getheilt / nit das geringste ist / bergischen / als ein seeliger Patron /so noch in dem Gottshauß Einsiblen biß auf dise Zeit verehrt /vorhanden. Der Gottseelige Frowinus und gehalten wird.
trmfienge das Gottshauß Engelberg
ö. I. I)
IV.
8, ^1)1)38,öcLonfellor.
O Beichtiger
Im Iaht>197 denz. Nov-
Tr.^r' §)^Ertholdus warein Conventual/ dieBiblioteckmit grosse NutzdesGotts-»h^i und Profeß des mehrgesagten Hauses beförderte/und vermehret?.
Indien, Gottshauß Engeiberg iu Un-
derwalden / er stige von Iu- Als nun der H. Abt Berkholdus 19. c-.pgend auf von einer Tugend zur andern/ Jahr in aller Heilig und-Sorgfältigkeit Nasser indaß er in wenig Jahren zu grosser Voll- des Lebens Hütte zugebracht/ und jetzt zukommen-und-Heiligkeit kam/ deßwe- seinemSterbstindlem kommen ware/unvgen seine V'üder ihn auch würdig ge- seyn seelige Seel seinem Schöpffer/ undachtet haben / daß er in der Prälamr Erlöser aufopffern woltezbegehrte er vondes Gottshauftö/ seinem gortfeeligen seinen geliebten Brüden,/urd umsteh-Vatter Frowin nachfolgen / und die enden Persohnen einen frischen trunckdritte Stell der Abtey verwalten solte. Wassers von dem nechstgelegnen kaltenIn welchem stand stellet? er sich selber Bronnen an dem K losten der ist bald ge-für seine Brüdern zu einem Spregebund hollet/ und dem seelrgk Mann dargebot- ^Exempel aller Vollkommenheit / und ten worden/da befände er im trincken /Tugenden/ und bewegte auch durch sei- daß es Wein/ und nicht Wasser wäre/nem H. Wandel / seiner Brüder Her- begehrte derhalben mit demüthigt Wor-tzcn so sanfftmüthig / daß sie mehr frey- ten Wasser / Und nit Wein von den feini-willig seinem H. Leben/ und Tugend- gen/ die willfahrten ihm §um andernten nachsolgeten / als mit Ermahnun- mahl Mit Hollung eines kühlen trunckgen/ und scharpffen Worten/ und Wassers/ aber das Wasser würd zumStraffen. Er läse alle Tag mit gross andern mahl durch Gottes Barmhcr-ser Andacht Meß/ und so gar auch an tzigkeit/ in einen Wein verändert: Als' dem Tag seines Ablcrbens. Er bat- der Gottseelige Vatter trincken wolte /te auch ohn underlaßfur die Abgestorb- und den Wein empfände/ beklagte erncn / und die Christliche Seelen in dem sich gegen Gott/ daß er von den seini-Fegfeur/ sonderlich aber für seinen Bru- gen nicht einen kühlen trunck Wassersder / und Conventherren einen/ derih- vor seinem End bekommen möchte. Da .me aus göttlicher Bewilligung letstlich man aber zum dritten mahl zu demBron-auch erscheiute / und um die erzeigten nen käme das Wasser mit treuen zuhol-Wolthat/ und liebe der Fürbitt danck lenz und dem Gortfeeligen Abt darzu-sagte. - reichen/ ist widerum das Wasser in
Wein / durch die Krafft Gottes verän-r. Der Gottseelige Vatter Berthol- dert worden ; derhalben erkannte derbUs war auch mit einem Prophetischen seelige Abt die mächtige Hand Gottes/
Ul' und Geist/ und grosser Geschicklichkeit von und lobte ihn in seinen wunderbahrli-Mick. GOtt begäbet. Dann er ein gute Zeit chen Werckett- Letstlich gäbe unser Er st,MWar. §odt des Käysers Friderichs deö Gottseeliger Abt GOtt dem Allmächti-erften/ Barbarossa genannt/ ( so in gen seyn Seel auf/ den dritten TagArmenia m einem Wasser im Jahr Wintermonat im Jahr Christi 1197.
1190. den io. Brachmonat ertrun- seiner Regierung wie gesagt/in dem 19.cken ) vorgesagt. Und erscheinet auch Jähr / und würd von den seinigen mitseyn grosse Geschicklichkeit under andern trauren/ und klagen/ ehrlich begrabt.
Thaten aus seinen Büchern/die er eint- Dsser vorgemelte Bronnen behaltet >weders selbst geschriben / vderabschrei- noch biß auf Visen Lag den nahmen /ben lassen / daran er weder Mühe/ und daß man ihn nennet des AbtsArbeit/ noch Kosten sparrte / sonder Bronnen-
k. k. lVlurer - Die H. Schweig. K kL KtM