Buch 
Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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8 . IVV/l., Viäa», Sc Oomicills.

MU MsOrelbung deß Mens /

und Sterbens der Gottsceligen / undHeiligen Jdda / gebohrnc Graffin vonKirchberg in Schwaben.

Lebte um das Jahr deß HEcrerr 1179. den ;. Novemb. ligt in dem Gotts-hauß Lischingen begraben-

Von dtser H. Wittib Jdda / schreibet R. ?. kecru8 Ornistug 8oe. geluin seinem ^ 'l-ry^oiogM, auf den z. Wintcrmonat/ und dann in einem bei-sondern Büchlein ihr ganyes Leben/ darauswirunsere Historiam gezogen.Es gedenckct auch ihrer omUimsnnm, in seinem Buch vc Kebus tteivs-riorum , in dem ersten Buch / und letsten Capitel. Das Costantzer 6re-viseium auf gesagten Tag/ und das besondere Officium / und Lcclioncszu Fischingen.

T«p. I.

<^gp. ».

St. IboäElken n/und Iu,«end.

i/Ä^^Ls Urbanus des Nahmens schaffen gewesen seyen. Es ist aberv» H- H. Römischen wohl zuerachten/ daß unser Heil. Jdda

Kirchen vorstünde / und einen guten/ und Gottseeligen AnfangHenricns der IV. das- gemacht habe/ dieweil sie ihr folgendes^ mische-Reich regierte/wa- Leben so Christlich / und Seeliglich be-re in Schwaben unsern von schlössen hat. Nach dem nun unse-Ulm der Reichs - Stadt ein Gräffliches re von GOtt erwöhlete Jdda zu ihremGeschlecht/ die Grasten von Kirchberg Alterkommen/ haben ihre Gottsförch-genannt/ deren zween Otto/ und Her- tige Eltern für gut gehalten/ daß siemannusGebrüder/um dasJahrio89. mit einem Christlichen/ und ansehenli-das ist vor 600. Jahren/ das löbliche chen / ihres gleichen Stands / alsGottshauß / und Kloster / Wiblingen mit Grass Heinrich von LoggenburgSt. Benedicti - Ordens nicht weit von genannt / vermählet wurde. Von di-

Ulm/ am Fluß Pler gelegen/ in der sen Grasten von Toggenburg neben an-Ehr des H. Creutzes/ und St. Mar- deren Mitstiffteren/ die alte/ und be-tinidesTuronensischen Bischoffs/stiff- rühmte Abthey Fischingen Benedicti-teten/ und baueten/ welche beyde ge- ner-Ordens/ in dem Thurgöu/ vorsagte Grasten mit ihren Nachkömmlin- Zeiten zu Latein Piscina geheissen/ ih-gen / in disem Gottshauß Wiblingen ren Anfang genommen; Wie dannjederzeit begraben worden. Endlich das Kloster nicht weit von dem Altenals man zehlte 1510. Jahr/ starbeder Toggenburg gelegen. Dann dasletste wohlgebohrne Herr/ und Grast Thurthall biß zu der StadtWyl/ sol,von Kirchberg mit Nahmen Philippus/ le die alte / und rechte Grafffchafft Tog-der in dem obgemelten Gottshauß Wib- genburg geweßt seyn/ welche vor Zei-lingen mit Schild-und-Helm begra- tendie Edlen Herren/ und Grastenoen ligt. desselben Nahmens beherrscheten. Di-

^ ses Srammenö / und Geschlechts wa-

Auß disem herrlichen/ und gräff-. ren vor Zeiten Grast Albrecht/' Grassliehen Geschlecht von Kirchberg in Wernherus Abt zu Einsidlen. AnnoSchwaben/ist gebohren die H. Mit- n?!. Grast Hemicus/und Grasttib Jdda / und solle von den obgesag- Diethelmus / desen Sohn Diethelm /ten beyden Grasten Ottone / oder Her- und Friderich gewesen / welcher letstemanno eintweder der seeligen Jddä Diethelm seinen Bruder Friderich lieftVarrer/oder Anherr gewesen seyn. se jämmerlich um das Leben bringen ,Darbey wir es verbleiben lassen/ ohn und von diser That wegen fiele er mvonnölhen vielerley Umständ einzufüh- die Kaiserliche Acht/ underm Käyseeren / wer ihr Vorfahren / Eltern / item Friderichen dis Nahmens dem andern,wie ihr Jugend/ und Alter/ rc. be- Sonsten in der Geburts-Linien diser

Graft