Einsidler / und Beichtiger. z
gleichsam von dem Todt aufferstanden/Geschwulst / und Schmertz seynd ver-schwunden/ der Knab wird frisch/undgesund.
11. Gemeldter Knab hat ein vier-tägiges Fieber/ welches ihn gantz ver-zehrte/ und entkrcifftete / er verlobt sichdrey Freytag zu dem fertigen BruderClausen / das erstemahl / daß er dieFahrt verrichtet/ und die HH.Sakra-menten empfangen / hat ihne das Fie-ber völlig verlassen.
12. Gemeldter Johannes Gergihat ein so besteigen Husten / daß er ausstarcker Bewegung deß Haubts vonSinnen kommen/ durch ein gantzeWo-chen / er thäte cntschlaffen / man rufftden seeligen Bruder Clausen an /der Kranck erwachete / beklagt sich /daß jemand ihme die Finger in denMund gelegt/ sein Frau redet ihm sol-ches aus mit Sprechen/ daß solchesmüsse geschehen seyn von ihrem seeligenArtzt dem seeligen Bruder Clausen/ densie für ihne angeruffen / als sie solchesgeredt: ist der Ärancke behend gesundgewesen. Und hat das Grab besucht /danck zu sagen.
iz. Nicolaus von Flüe ein Knabtrüge sein kleines Schwesterlein aufdenSpillplatz / solches entfallt ihme/schießtmit dem Köpflein auf den Boden/derFahl wäre sostacck/ daß das Kind keinZeichen mehr deß Lebens gegeben / dieMutter hebt solches auf/ eylet mit demKind zu dem Grab deß seeligen BruderClausen/das Kind eröffnet den Mund/und ist völlig genäsen.
14. Johannes Jordi zücht ein schwä-ren Last / bekommt ein Bruch mit gros-ser Geschwulst / und Schmertzen / wel-cher 9. Monath verbliben/er fahrtet zudem Grab deß seeligen Bruder Clau-sen / der Schmertz / und die Geschwulst
. vergeh».
15. Michael Haller hebte mit allenKräjsten ein grossen Last auf / wirdschwärlich gebrochen / litte grossenSchmertzen 8. Monat / er thut einFahrt zu dem seeligen Bruder Clausen/als er widerum aus der Kirchen gieng/verschwindet aller Schmertz / wird inwenig Lagen völlig gesund.
16. Gemeldter Michael/ da er ein-stens in seiner Arbeith begriffen / ist ihmein spreizn Holtz so liess in die Handgetrungeg / daß niemand solchen könteausziehen / der Armb ward geschwollenbiß zum Ehrenbogen / er litte solchen
k. k. klarer, Die L. Schweitz.
Schmertzen 8. Tag lang / daß er nochstillstehen/ noch sitzen/noch ruhen könte/weilen alle Mittel umsonsten/ begibt ersich zu dem Grab deß seeligen Br. Clau-sen / ruffet ihne um Hilss an - in demGehn gehet der Spreissen von sich sech-sten aus der Hand / Geschwolst / undSchmertzen verliehren sich in zwey Ta-gen ohne andere Mittel.
17. Johannes Rüttinman hatte 4.Jahr den fallenden Sicchtag / fällteöffters zu Boden / sein Mutter wall-fahrtet dreymahl mit ihm zu dem Grabdeß Seeligen / im drittei.mahl wurdeder Knab von Heffligkeit der Kranck-heit starck aus das Grab geworffen -von welcher Zeit er diser Kranckheil völ-lig befreyt worden.
18. Anna Triebin von Zug hatteein kleines Kind / welches also erkraN-cket / daß z. Stund kein Zeichen deßLebens an ihme wäre / äußert daß dieLeffzen noch nicht erbleichet/ so bald sieden seeligen Bruder Clausen angeruf-fen / erholet sich das Kind / und wirdgesund.
19. Gemeldter Frauen fünff Mö-nat altes Kind wurde von Gichterenalso gequellet durch ein gantzen Monat/daß ihme das Achselbeinlein gewichen/allwo eines Kopffs grosses Geschwärerwachsen / welches auch mit abscheuli-cher Matery fließet / das Kind erfülltemit Geschrey wegen Grösse der Schmer-tzen daß gantze Hauß / und wellen kei-ne Mittel wollen helffen / verlobt siesich zu dem Grab deß seeligen BruderClausen / das Kind wird nach solchemohne andere Artzneyen frisch / und ge-sund.
so. Margaretha Haltenn that sichunbehutsam mit einem Messer in das'Aug stehen / und m solchem den Ster-nen also verletzen / daß sie erblindet /auch ein Häutlein ihr das Aug überzo-gen/ ihr Vatter führet sie zu deß See-ligen Grab / in dem heimgehen fangtsie an dem verletzten Aug widerum zusehen / ist innert zwey Tagen an sol-chem völlig gesund worden.
21. Frau Anna Jmfeld hat ein 8.Monath altes K'näblein/ welches aufbeyden Seiten groß gebrochen / siewendtevilMittel an/ alles umsonsten/sie wallfahrtet mit dem Kind zu demseeligen' Bruder Clausen / auf demWeeg befände sie/ daß sich die Ge-schwulst gesetzt / das Kind thut ohneandere Mittel völlig genäsen.
Ggg Lr. M