Crp. r.
Bon P.Canisij 1bicrm.
444 Von dem Gottfteligcn Pctro Camsio /
die lv Jahr gebliben/ gleichwohl nit so rühmte Wittib gewesen/welche als Ca-streng / daß er nicht bißweilen auch an- nisius sie besucht / ihme / eher sie n/.chderstwohm gereißl. Die erste Jahr dem Nahmen der Societet jemahlen ge-hat er sein Wohnung zu den guldinen hört/ aus Eingebung deß Geists GOt-Martyren bey dem Ehrw. Herrn An- les / also weißgesagt: Sohn dn wirstdre Bardutck der H. Schrifft Doctorn in einem neuen Orden der Priester auf-gehabt ; zu seinem Lehrmeister aber / genommen werden / welchen GOtt irr
und gleichsam an Vatters statt hat ih- seiner Kirchen zu der Reformation / _
me die Göttliche Fürfthung verordnet und Besserung zu vller Seelen Heyl , .einen nicht ungeschickten / zusorderst a- bereitet. Sie werden dapffere/gelehr-ber trefflichen Gottseeligen Priester / te / bescheidne / GOtt ergebne / undmit Nahmen Nicolaus von Esch/wel- mit der Liebe der Seelen behaffte Lemff.eher sich fürnehmlich auf das beschauli- seyn. Ich hab sie im Gesicht gesehen,»-ehe Leben / Theologiam mysticam/ be- wie auch daß du dich zu ihnen begeben ' ^geben: diser undcrwise Petrum in aller wirst. Seye verwegen wohlgemuth /
Andacht/ und Frommkeit/daß er nicht und getroster Hoffnung/dann dir GOttänderst linder ihme lebte / als wäre er solche Gnad ohn lang verleyhen wird»ein Novitz in einem Kloster. Weil Er pflegte offtermahl öffentliche Orati-nun deß Lehrmeisters Fleiß / und deß ones / oder lateinische Predigen zuhal- MDiscipuls Gehorsam wohl zusamen ten / und wird zuvorderst diß als ein KuriMgetroffen / ist daraus erfolget / daß Anzeigen künfftiger grosser Fruchbahr-Petrus in der blühenden Jugend die keil dises Baums gerühmt / daß alsUnschuld unbefleckt erhalten. Laurenuuö Surius ( der berühmte
Carthüuser / welcher nachmahlen die soUnder dessen zöge Canisius in sein nützliche grosse Bücher von der HH.Vatterland/ und Hütten sein Vatter / Leben ausgefertiget) von Jugend mund Freund / als den erstgebohrnen dem Lutherischen Irrthum erzogen/hatSohn ihn gern verheurathet / darinn sich der Canisius/ober gleich noch garer auch schier bewilliget/aber sein fromer jung / mit seiner Scharpßsinnigkeit ,Lehrmeister / der sein langes ausbleiben und Wohlredenheit dermaßen um ihnelänger nit gedulttn mochte/ käme von zugethan, daß darfür gehalten wird /
Cölln gen Neumege/und verhinderte die er seye die gröste Ursach gewesen / daßSach-/ ftürckte den frommen Jüngling/ Surius auf den rechten, und wahrenund führte ihn mit sich wlderum gen Latholischen Glauben kommen / auchCölln/ und wie er das 19. Jahr seines bald darauf ein Carthüuser zu CöllnAlters erreicht / verlobte er auf St. worden. Daraus ein solche Freund-Malhiä deß H. Apostels Tag GOtt schafft zwischen beyden Visen H. Mün-dern Allmächtigen ewige K euschheit / nern entstanden / welche sich biß ihr End(welche er von dcmftlbigen Tag unbe- mit hin / und her schreiben / und an-steckt verwahret gehabt / und folgents dern Erweissungen beständiger Liebe /biß an sein End erhalten / und mit sich erhalten. . ",
gen Himmel geführet / und als er in
dem C ollegio Montano die Philosoph!- Als jetzt auch dieSocietet Jesu durch ^ n-" am mit großem Lob / und Ruhm durch den H- Vatter Jgnatium seinen glück-vie gewöhnliche Zeit gehört / ist er zu lichen Anfang gerrommen/ Und der eyf-einem Magister gemacht worden- Es ftrige Vatter Petrus Faber / einer außhat aber sein Vatter gewölt er solte den ersten Jesuiteren / und St. Igna-folgents die geistliche / und A üyserliche tij Gesell / in das Leutschland genRecht studieren / der Meynung ihne Mayntz kommen/ er Faber auch s. sei-den Werg zuführen / welchen er selbst nerJüngern IoanNemArogonium/undauch gewanderct/ derowegen Pe- Alvarum Alphonsunss die zu Cölln zwartrus ein Zeitlang die K üyserliche Insti- allbereit Priester waren aber noch jung)tutiones zu Cölln / und die Pübstliche gen Cölln gesandt / käme mit denen Ca-zu Loven gestudiert. Es ist aber dem nisius in grosse Freundschafft / unddiseGottseeligen Jüngling alle Sinn / und sagten under andern im vil von deß P.
Muth allein auf die Göttliche Weiß- Fabri grossen Tugenden / und Toll-heit gestandk/deßweg? er mit underschid- kommenheiten / also daß Canisius sel-lichen Geistl. und Ordenspersohnen gute her gen Mayntz zuziehen / und sich mKundtschafft gemacht etwas zulehrnen. Freund - und kundtschafft Fabri zube-*
Zöge auch in Braband/ da ihme vor- geben entschlossen war. P. Faber abergesagt / e>! werde künfftiger Zeit der verwunderte sich ab deß Jünglings Ca-Airchen GOtkeS mit seiner Arbeit / und nisij hohen Verstand / und FrommkeitSchrifften vil Nutzen. In der Stadt seines Hertzen / spräche im mit gcistli-Arnheim / zwo Mcil von Neumegen / chen Ermahnungen dermaßen zu / daßist eine/ der Heiligkeit halben sehr be- er in der göttlichen Liebe branue/ und
begehr-