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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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4-2 Von dem Gottseeligm Fidele/

schen auskundschafften ; dahero allen ten sich gleichwohl in Gegenwart ZttWiderstand thun könte. In solch ge- stellen/ und dem in der Anzahl ihmfährlicher Bewandtnuß wüste der srom- weit überlegenen Feind den Kopff zume General anders nichts / als daß bieten. Dises rucket aus / das ge-er den seeligen Märtyrer Fidelem um ringe Catholische Häuffelein dem Wuthseine mächtige Bedeckung / und Be- seiner angezündten Waffen aufzuopffe-gleich anrüstete; so er auch mit aufer- ren; wie es dann nicht änderst Men*bäulichster Andacht gethan. Bey an- schen - möglich wäre / und sich Herr Ge-brechendem Tag (wohl ein schönes neral/ wie er nachgehends sechsten ge-Wunder) hat er wahrgenommen / wie standen / schon darein ergeben. Inein aufsteigendes kleines Nebelein sich diser äussersten Noth wurde ihm nichtan die Stirn des feindlichen Heers be- mehr/ ats daß er sein Hertz/ Augen /> lageret / sich nach / und nach also aus- und Bitt gegen dem seeligen P. Fide-gebreitet / und so dick worden / daß li richtete/ dessen Hülff flehentlich an-die Feind gleichsam in eine dicke Fin- rüstende. Indem beede K'riegs-Heersternnß eingewicklet. Solcher so er- einander das Meiste in den Augen er-wünschten Gelegenheit bediente sich der sahen/ erscheinet der seelige MärtyrerHerr General um so ungesaumbter / Fidelis in sichtbahrlicher Gestalt o-als er dise für einen von dem Himmel/ ber dem Haupt Der Catholischen ; derhalt von dem seel. Fideli veranstaltet? dann dise mit Muth anfeurete/ jeneKriegs List hielte. Besteiget dan- aber mit trutzigen Anblicken/ und bli-nenhero mit den seinigen den Berg / tzenden Augen also erfchröckete/ daßdurchschneidet den Nebel/ und erreicht Herr von Salis ihr General solchesden obersten Berg-Gipffel: AUwodie nimmer zu ertragen vermöchte/ deß-Armee die vollscheinende Sonnen / zu- wegen aufschrye : Sehet da den Bru«mahlen ihre Feind im Angesicht hatten, der / der von uns ijk umgebracht wor-Der Angriff der Rebellen wäre das er- den ! sehet ich kenne ihn Z gar wohl:ste Geschäfft/ welche mehr von der un- Er ist selbsten ,nit denen Papistenverhostten Ankunfft der Catholischen/ vereiniget/ er streitet für alle / evals von dem Anfall entsetzet / ihr Heyl ligt uns auf dem Hals / und will unsüber Kopff/ und Hals in der Flucht alle aufgemeygct wissen. Alsosuchten. Dise so beglückte Einnam schreyend ist er mit den Seinigen ver-des Engaddiner - Passes machte die zweifflet darvon gelösten / mit bereitSoldaten glauben/ sie wurden nun- solcher Niderlag/ dergleichen nicht baldmehro der Rebellen halber schon feyren erhöret worden. Es gedruckte diekönnen. Dahero sie Parthey - weiß flüchtige / und erschrockene - als ob ih-hin / und her / und ausgestreiffet die nen der seelige Fidelis auf deren Halsverlassene Dörfler zu plünderen. Ent- sitzete. DaS Oesterreichische KriegS-zwischen aber bekommt Herr General Heer von disem wunderthätigen 8ue-gewisse Nachrichten / daß sich die Feind curs yes seel. Fidelis unterstützet/ hatan einem vorkheilhafftigen Orth schon die aufrührische Pündtner unter die' wider versammlet / und im Anzug- Fuß / und zur Gehorsamme gebracht,ren sie anzugreisten. Hierauf dann Ist dahero der allgemeine Nuff ent-laßt Herr General an alle Soldaten standen/ daß diser Glorwürdige Mar-scharpffe Ordre ergehen/ sich bäldist un- tyrer an demselbigen Lag der Armeeter ihre Fahnen zu begeben. Allein des Ertz - Hertzoges Leopoldi eine vor-es wäre dises wegen weitschichtiger Ent- treffliche Victori/ sich selbstenfernung der mehresten unmöglich / da- aber eine unsterbliche Ehrhero wäre er genöthiget/ mit etlich we- verursachet habe.

nigen der Seinigen zusammen gerast-

Andere vornehme von dem Hochwürdigsten

Bischofs zu Chur rechtlich zusammen verfassete Wundcrwerck.

es?- s- ^^AAnn die Seelige noch auf Er- rungen für genehm / und nihmt sie mitden die Eigenschafft gehabt günstiger Hand auf: Aber mit ebentzALs mit eben der jenigen Hand/ diser schüttet er auf die Andächtige ei-mit welchen sie von anderen nen Überfluß der Gnaden. Dise allehaben Gefälligkeiten angenommen / Stuck-Weiß zu erzehlen / erforderteGnadvn auszutheilen ; werden sie sol- es ein Merck / welches die Schranckettche auch noch rn dem Himmel behalten, vorgenommener Kürtze überschreitete;Ein Prob hiervon ist unser seelige Fi- allermassen in einer eintzigen Untersu-delis / diser haltet die an ihn gestelte chung / welche der Hocbwürdiglste Bi-Bmrauen/ Andachten / und Verch- jchoffzu Chur Anno 1644. und >645.

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