„ Nein, wahrhaftig, diese ein-gebildete Ursache erläutert entwedernichts, oder vermehret nur noch durchihre Hinzukunft, die Schwierigkeitenbis ins Unendliche, oder macht alleSachen, wo sie mit eingeflochten wird,ungewiß, und dunkel. Es betreffe ei-ne Untersuchung, welche es wolle, siewird sogleich verwickelt, sobald derName Gottes eingemischet wird, einWort, daß auch die deutlichsten Be-griffe in den an sich deutlichsten Wis-senschaften dunkel macht. Welche Be-griffe von Moral giebt uns eure Gott-heit, auf dero Willen, und Beyspie-le ihr gleichwohl alle Tugend grün-det ? Stellen nicht alle eure Offen-barungen diesen Gott unter der Ge-stalt eines Tyrannen vor, der mitdem menschlichen Geschlecht sein Spieltreibt? . . "
Man weiß, wie weit der Verfas-ser der gottlosen Schrift Horus, HerrWunsch, Lehrer in Leipzig, in derRuchlosigkeit gekommen ist. Sokrati-sche, und platonische Philosophie, sagter, an der 248. Seite, hatte also be-st 4 reits
,
/