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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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Macht, daß unter Mitbürgern, unter ih-nen, und unter Auswärtigen, selbst unterden Völkern, die sie nicht kennen, nichtallein die Ruhe» und der Friede» sondernauch die Einigkeit und Brüderschaft bestehe.

Du schreibst den Königen Gerechtig-keit und Wachsamkeit, den UnterthanenZuneigung, und Gehorsam vor. Du leh-rest alle insgesammt, jene von andern un-terscheiden , welchen man Ehre und Liebe,Ehrerbietsamkeit und Ehrfurcht, Tröstungoder guten Rath, Mahnungen, oder Ver-weise, Drohungen oder Strafen zuwen-den müsse; und das aus dem Grundsatz,daß man nicht allen alles schuldig sey; al-en aber die Liebe, ohne jemanden Unrechtzu thun. .. "

26.

M läßt sich aus allem diesem schlier^ ßen, daß auf dem natürlichen und gött-lichen Gesetze, und auf den Vorschriftender Kirche der Grund aller unsrer Pflichtenruhe. Die christliche Moral wird alle Pflich-ten, die wir dem Gesetze der Natur» demgöttlichen, dem Kirchenqesetze schuldig sind»in ihrem Umfange einschließen. Wie hei-lig find ihre Lehren, wie rein ihre Vor-schriften, wie groß ihre Verheißungen! Sieverheißt uns keine schmeichelhaften Lüste ,G 4 ket-