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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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?)tls noch vor der Mitte des verfloßnen^ Jahrhunderts die Philosophie immerdurch die geschmacklose, und sklavischeSchulmethode entehret darnieder lag; tratdes Cartes auf, und dachte auf ein Lehr,gebäude, das mit allen Reihen, welcheden geschmacklosen Lehren der Schulen fehl,ten, versehen ; und obgleich in vielen Stü,cken mangelbar und irrig» dennoch deSBeyfalles der Besten, und der Weisestenwürdig» und weit über die Fähigkeit sei,«er Zeiten erhaben war.

Sein Geist schien scharfsinniger, als Ba,cons Geist gewesen zu seyn; obschon auchseine Einbildungskraft weit feuriger war.Dieser erhabene Weltweite sah unerschro-cken allen Gefahren, die ihn umgaben , ent,gegen ; und ließ sich in der Ruhe, mit derer philosophirte, nicht stören. Er sah anden Erfindungen seiner Vorgänger die Feh,ker mit vieler Schärfe ein ; doch überredeteer sich selbst gar zu leicht mehrere Wahr-