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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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zahl von Begriffen in der Natur selbst ver-borgen ist.

Es gehört zum Begriffe der Seele nichtnur die Untheilbarkeit, sondern auch dieEigenwircksamkeit. Ist sie nach der Tren-nung vom Leibe noch übrig, wie sie es dochseyn muß; so wird sie auch wirksam blei-ben ; mit einem Worte: Sie wird leben,denken, und wollen. Die Kräfte derSeele sind in ihr, und kommen aus ihremWesen. Wird sie nicht dieselben in jedemZustande, auch nach dem Tode behalten?Niemal wird man auf eine Ursache kommen,die den Gebrauch davon hindern sollte.

Der Mangel des Leibs kann diese Ur-sache nickt seyn; sonst müßte man erweisen,daß dieVerbtndung einer Seele,oder einesendlichen Geistes mit dem Leibe nothwen-dig sey. Ist nun kein Grund vorhanden ,warum die Seele an ihrer Wirksamkeitnach ihrer Trennung vom Körper gehin-dert werden sollte; so ist es ja klar, daßsie eine ewige Dauer habe; oder so laßtsich kein Grund denken, warum sie nachihrer Trennung nicht, als ein wirksamerGeist fortdauern sollte. *

2. Wo

* Ich habe schon in meinen vorhcrqcbendcn Schuf,trn die Werk vorireslicher Männer, welchei'srrn Gc»gt'iistand in das helltjie L'chk «wsetzl haben, angrrüh-nitt Da aber kaglich neue Schriften erschcincn; so