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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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die Glückseligkeit des Menschen, und in dieVollkommenheit des Ganzen veredelt, undzur wahren Würde erhoben werden?

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Indessen läßt es sich unmöglich denken»daß dieses Weltall allein seine Erhal-tung zum Zwecke habe; daß der Menschmit den vortreflichsten Gaben des Verstan-des, des Willens, und der Freyheit, nurum seiner selbst wegen ausgeschmücket; daßdas weiseste, und mächtigste Wesen allesohne besondern Zwecke hervorgebracht, undseiner Ehre, als das allerehrwürdigste,dabey vergessen habe. Es laßt sich nichtdenken, daß das höchste Wesen, der Va-ter Aller, der höchste Herr ins besonderevon dem seligen Menschen nicht Liebe»Gehorsam, und Dienstleistung verdiene;daß der Mensch nicht die göttlichen Voll-kommenheiten zu erkennen; dieselben nach-zuahmen , aus ihrem Beweggründe zuhandeln» herzuleiten, nach dem höchstenGute um glücklich zu werden, zu trachtenverbunden sey. *

Erde, die Religion rc. C So

* Wolfg. Frölichs Religion aus der MoWe,oder Nolhwmoigkeit der Religion cuisdem Dai ,Gottes, und einer geistigen »nsterdlichen Seele rwiesen, Augsp. 1784- 8 .