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glückseliger seyn, als jedes andre Thier.Das Maaß unsrer auf uns selbst einge-schränkter Empfindungen ist bald erfüllet.Wir haben bald uns selbst so viel Gutesgethan, daß wir Gefahr laufen, durch ei-nen überhäuften Genuß uns zu überladen,und unglücklich zu machen.
Liebe, Gehorsam, Dienstleistung wer-ben demnach unsre Pflichten seyn» von wel-chen wir uns nicht entschuldigen können.Die Religion, oder die Pflichten gegenden Höchsten» müssen die ersten seyn, wennwir selbst unsrer Vernunft nicht widerspre,chen wollen. Wie leicht ist es uns einigePflichten durch das Licht, das der Höch-ste uns geschenket hat, zu erkennen? wer-den wir nicht nach denselben auch handelnmüssen? Es giebt also eine Religion, dieuns die Vernunft verkündiget, und diedie natürliche genannt wird. Wir sindverpflichtet ein selbstständiges Wesen zuerkennen; wir können in uns eine vomKörper verschiedene Kraft nicht mißken-nen; wir müssen uns also zu einer Reli-gion entschließen.
Wir finden uns verpflichtet nach dengöttlichen Vollkommenheiten, nach demWillen Gottes, nach seinen ewigen Ver-ordnungen zu handeln; uns Gott, so viel,als es möglich, zu nähern; alles, was wirL s von