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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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haftigkeit hat, sich auf der Stelle äußer-lich, durch eine, diese Gesinnungen auszu-drücken schickliche Bewegung merken lasse?Ist aber diese Bewegung nicht so geschwind;stimmt sie nicht so genau mit jener der See,le überein, daß man nicht weiß, ob dieSeele oder der Leib dieselbe anfange? Esist nicht nur eine Gottlosigkeit, sondern ei-ne Thorheit mit verkehrten Geistern vorge-ben wollen, daß wir »ur einen innerlichenDienst Gott schuldig wären.

Wissen nicht alle Menschen durch einöffentliches erklärtes Bekenntniß, daß einjeder verbunden sey, Gott zu erkennen,anzubethen, und zu bedienen; erfodertnicht die Pflicht eines jeden» dieser Schul-digkeit im Angesichte aller andern genug zuthun? Wir wollen, daß alle unsere Mit-bürger wissen, daß wir getreue Untertha-nen des Landcsherrn, und erfüllen deßwe-gen öffentlich alle Pflichten. Sollen wienicht wollen, daß alle wissen, wir seyn wah-re Diener jenes allerhöchsten und unsterb-lichen Königs, welcher seine Herrschaft ü-ber die ganze Natur erstrecket ?

Welche Unmöglichkeit entdecken wir invergleichen Betrachtungen, ein unendli-ches » weises, mächtiges, gütiges, und al-ler Ehre würdiges Wesen aus unserm Ge-müthe zu verbannen! wie sehr sehen wir unsC z für