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tes ward unter diesem Volke wieder her-gestellt.
Die heiligen Bücher, die bis nun allevollendet, und mit der größten Sorgfaltaufbehalten waren; und insbesondere diefünf Bücher des Moses waren die aöge-meine Regel, an welche sich das VolkGottes hielt. Man theilte die heiligenBücher in das Gesetz, die Propheten, undin die heiligen Schriften ein. Ihre Hand-lungen und ihr Gottesdienst ward nachdem Dekalogus; ihre Polizey nach ihreneigenen Gesetzen, und ihre Gebräuche nachden Ceremonien, die ihnen vorgeschriebenwaren, eingerichtet.
Man änderte nichts, was vom Moseseingeführet war; und da sie neben dem Ge-setze die Geschichte des Volks Gottes be-ständig vor Augen hatten; konnten sie oh-ne Mühe ihren Ursprung, ihre Religion,Polizey, ihre Sitten, die guten und bö-sen Beyspiele, die Strafen, die Folgendes Bösen, und den Lohn, der der Tu-gend gebührt, einsehen. Die Juden hat-ten neben dem Gesetze, und neben den hei-ligen Denkmäälern auch einige Ueberga-den, die sie ihnen zur Richtschnur vorstell-ten ; öfters aber hernach mit dem greulich,sten Aberglauben befleckten.
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