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den Hirten kund gemacht. An dem ach-ten Tage unterwirft er sich dem Gesetze derBeschneidung ; die Weisen eilen ihn anzu-beten ; er mußte aber sich in Aegyprenflüchten, damit er der Wuth des Herodes,der ihn zum Tode aufsuchte, entfliehenmöchte.
Jesus kehrte mit Maria und Josephnach dem Tode des Wütherichs wieder zu-rücke , nahm an Alter und Weisheit zu, undwar ihnen unterthänig. Im zwölften Jah-re giengen sie nach Hierusalem. Jesus bliebunvermerkt zurücke, und als die Aelternihn suchten, fanden sie ihn im Tempel mit-ten unter den Schriftgelehrten sitzend, wel-che seine Weisheit nicht genug bewundernkonnten. Diese sind die ersten Züge, wel-che uns die Denkmääler damaliger Zeiten,die uns die sicherste Zeugen sind, von demErlöser machen.
Die Zeit rückte endlich an, in welcherJesus sein Lehramt anfieng. Er ließ sichvon dem Vorläufer taufen ; wählte sichjünger, die er unterrichtete ; verbreitetefeine Lehre, und bestattigte sie mit den herr-lichsten Wundern. Am Vorabende seinerLeiden, versammelte der Heiland seine A-postel; genoß mit ihnen das letzte Abend-wahl ; setzte das Geheimniß des Altars-bakramenkö als ein Pfand seiner Liebe ein;
mach-