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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
Seite
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Gebethe» Opfer, Feyer gewisser Tage;zur Hochschätzung der heiligmachenden,wirklichen, und anderer Gnaden; das Kir-chen- Gesetz zur Feyer des Sonntags, zurAnhörung der heiligen Messe an gewissenLagen, zur Fasten in gewissen Zeiten, zurösterlichen Beichte und Kommunion» zuErfüllung verschiedener Dinge in Empfan-det heiligen Geheimnisse, Opfer u. d. g.

Wie heilsam sind die Pflichten, die wirnach dem natürlichen, göttlichen, und demKirchen - Gesetze uns selbst schuldig sind!unsern Verstand vervollkommnen, den Wil,len bessern, für unsern Leibe, Kräfte, fürunsre Ehre, Ruhm, den äußern Zustandsorgen» bey allen Kräften und Fähigkei-ten , und geschaffenen Dingen beobachten ,daß sie nicht müssig seyn, daß sie nicht inHandlungen, die ihrem Stande und Na-tur zuwider, ausbrechen, den Misbrauchbey denselben entfernen, für den Stand derGnade Sorge tragen; die Hochschätzung derGaben von oben, Gebeth zum Höchsten ,Wachsamkeit, Selbstverläugnung, Nachfol-ge Christi, Busse, Verlangen nach unsernHeils»Mitteln; Behutsamkeit in Lesunggewisser Bücher, und dergleichen sind diePflichten, die uns selbst in diesem Lebenglücklich zu machen fähig sind.

Unsre Bruder, die Nächsten, sind end-lich