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- genießen. Die olympischen Spiele wurdenk verbannt, die heyvnischen Tempel verstört,t Die Gläubigen erhielten die Freyheit, dier Religion zu bekennen» die heilige Lehre zue verbreiten; den Bischöfen ward erlaubt diel Gerechtsamen der Kirche auszuüben, und
> sich nach ihrem Gutdünken zu versammeln,r Der gütige Kaiser befahl den Christen diet herrlichsten Tempel zu erbauen; verlieh ihr
> nen die vortheilhaftesten Freyheiten, und5 beschenkte sie mit Reichthümern, um derr Kirche den gebührenden Glanz zu ertheilen.
Es läßt sich leicht schließen, welchenEifer die Gläubigen zu dieser, und in folrgenden Zeiten für die Ehre des Glaubens» geäußert; und mit welchem heiligen Wanri bei sie ihre Zeitgenossen erleuchtet haben.
> I Die Liebe zum einsamen, evangelischen,
- klösterlichen Leben, das schon im vorigen
e Jahrhunderte den Anfang genommen hats
: te, nahm immer zu; und wir zählen eine
große Menge der Heiligen, die die Lehre» Jesu Christi, durch ihre herrlichen Beysi spiele zu verbreiten, und die Gläubigen in? der strengen Zucht der ersten Kirche zu desl festigen suchten.
Wie siegreich war die Religion am Em^ de des vierten Jahrhunderts! Es warkaum ein Jahr verflossen, als Theodos^ vom Gratjan zum Kaiser ernannt ward.
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