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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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Versammlungen, welche unter Constantin,Und hernach unter den christlichen Kaisern,mit erwünschter Freyheit gehalten wurden,machten auch die heilsamsten Verordnun-gen in Ansehung der Glaubens - und Sit-tenlehren, der Kirchenlicht; und bemühe-ten sich jederzeit das Unkraut auszurotten,welches der Geist der Zwietracht noch indiesen Zeiten auszustreuen sich angemassethatte. Es war, heißt es im Schreibendes heiligen Athanasius über die Schlüsseder nicänischen Kirchenvcrsammlung inner-halb den Jahren Z50. Z54. sehr wohlgethan» mein Freund! daß du mir von dei-ner Disputation wider die arianisch Gesinn-ten Nachricht geben wolltest.

So oft hat man schon diesen Leutendie Schwäche ihrer Gründe gezeigt, undimmer fragen sie aufs neue, warum danndie Kirchen - Versammlung zu Nicäa jeneschriftmassige Worte: Aus dem Nie-sen, und gleiches Wesens, ausgestel-let habe? Sie machen es uns, wie es dieJuden dem Herrn Christo gemacht haben,von dem sie bald dieß, bald jenes zu wissen,oder zu sehen verlangten, und ihm doch nichtglaubten. . . Gegen die Eusebianer aberist man bey der Versammlung auf folgen-de Art verfahren :

,» Wie die Bischöfe ohngefähr dreyL 4 huw